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Ein ETF ist ein «Exchange Traded Fund», sprich ein Börsengehandelter Indexfonds der die Wertentwicklung eines Indexes, Branche oder Sektors abbildet. Nehmen wir die einzelnen Elemente des Wortes «Börsengehandelter Indexfonds» mal auseinander:


«Börsengehandelt» bedeutet, dass man das Wertpapier an einer Börse kaufen oder verkaufen kann. Dabei entstehen wie bei Aktien Gebühren für den Kauf oder Verkauf. (Es gibt bestimmte Anbieter, welche im Rahmen einer besonderen Aktion ETF’s ohne Gebühren zur Verfügung stellen, dies ist meist zeitlich begrenzt)


Ein «Index» dokumentiert die Entwicklung von einer bestimmten Auswahl von Aktien. Jeder Index hat einen Sinn und Zweck und gewichtet die Aktien danach, so gibt es den S&P500, welcher die 500 grössten Börsennotierten Unternehmen der USA beinhaltet. Andere Beispiele sind der DAX30, welcher die 30 grössten börsennotierten Deutschen Werte beinhaltet oder der SMI, welcher die 20 grössten Schweizer Werte abbildet.


Bei «Fonds» gibt es 2 verschiedene Arten: Aktiv gemanagte Fonds oder ein passiv gemanagter Fonds. Bei aktiv gemanagten Fonds gibt es professionelle Anleger, welche entscheiden Welches Wertpapier oder welches Finanzinstrument wann gekauft oder verkauft wird, dies erfordert zeitintensive Analysen des Marktes und kostet dementsprechend eine Gebühr von 1% - 3%, ob nun eine positive Rendite gemacht wurde oder nicht, ausserdem wird direkt bei der Fonds Gesellschaft investiert und nicht an einer Börse.

Passiv gemanagte Fonds oder «ETF’s» haben einen im Voraus definierten Kriterienkatalog nach dem entschieden wird, welche Aktien mit welcher Gewichtung gekauft oder verkauft werden müssen. Dies geschieht automatisiert und ist deswegen wesentlich günstiger, die Gebühren liegen beim Kauf auf dem Niveau eines Aktienkaufs und die jährliche Gebühr kann von 0.1% - 0.5% betragen. Es gibt wenige besondere ETF’s welche höheren Gebühren haben, diese sind aber auf einen sehr besonderen Sektor oder Markt spezialisiert. In einem Fonds können Aktien enthalten sein, aber auch Rohstoffe, Edelmetalle, Anleihen und vieles mehr, je nach dem was der Fonds genau abbilden soll.


Ein ETF auf den S&P500 bildet somit die Wertentwicklung des S&P500 Index nach, das bedeutet, man muss nicht alle Aktien des Indexfonds selbst kaufen und entsprechend gewichten, sondern man kann das direkt über dieses Instrument machen. Es gibt auch ETF’s welche Länder, Branchen, Regionen oder sogar die weltweit grössten Firmen in einem einzigen Finanzinstrument abbilden. So etwas kann sehr vorteilhaft sein, wenn zum Beispiel ein Land für dich als Investment interessant ist, du jedoch keinen guten Anschluss an diese Börse hast, was in vielen Asiatischen Ländern der Fall ist, oder auch China, da kann man nur direkt Aktien kaufen, wenn man die Staatsbürgerschaft hat.


Die Replikation (das abbilden der entsprechenden Aktien) kann in verschiedenen Arten stattfinden, dabei ist die gängigste die Physische Abbildung. Bei der Physischen Replikation / Abbildung wird durch eine gegründete Gesellschaft jede Aktie 1:1 gekauft, welche im Index sein soll. So schwankt der Wert dieser Gesellschaft genau so, wie der Wert der Titel welche gekauft wurden. Um die Anleger an den Kursgewinnen oder Verlusten zu beteiligen, gibt die Gesellschaft ETF Anteile (Ähnlich wie Aktien) an die Anleger aus.


Neben den üblichen «Long ETF’s» gibt es auch «Short ETF’s», welche sich gegensätzlich zum Index bewegen, um hier Profit zu machen, muss der Index der abgebildet wird eine negative Rendite machen. Man setzt damit auf fallende Kurse. Wenn der Kurs des Indexes um 5% fällt, macht dieser ETF 5% plus. Diese Art von ETF ist sehr riskant, zumal die meisten Märkte auf lange Sicht steigen!

Beide ETF Varianten können auch gehebelt (Leverage) gehandelt werden. Diese besondere Art der Investition bedeutet, dass der Index überproportional von Gewinnen und Verlusten partizipiert. Ein 2er Hebel bedeutet, dass wenn der Index 2% gewinnt, steigt der ETF um 4%. Man verdoppelt sozusagen den Einsatz mit Fremdkapital. Dasselbe passiert jedoch auch, wenn der Index fällt, dann verdoppelt sich der Verlust im ETF. Auch hier ist das Risiko/Chancen Verhältnis sehr hoch, es potenziert sich mit jedem weiteren Hebel. «Short» und «Leveraged» ETF’s sind somit sehr Spekulativ und sind als Langfristiges Anlageprodukt ungeeignet.


Die Namen der ETF’s hören sich meist sehr Exotisch an. Die Zusammenstellung eines ETF Namen ist wie folgt: «Lyxor MSCI Emerging Markets (2x) Leverage Short UCITS ETF»

«Lyxor» ist der Anbietername;

«MSCI Emerging Markets» ist der Indexname;

«2x Leverage» bedeutet, dass ein 2er Hebel angewendet wird;

«Short» bedeutet, dass es sich um einen Short ETF handelt und auf fallende Kurse gesetzt wird;

«UCITS ETF» ist der regulatorische Hinweis.


Hinzu kommen in der Regel noch Informationen zur Ausschüttung (ähnlich der Dividende bei Aktien). Es gibt ETF’s welche Erträge ausschütten, welche meist mit D / Dis / Dist abgekürzt werden. (Englisch Distributing, zu Deutsch verteilen oder austeilen) Es gibt aber auch ETF’s welche nicht ausschütten und die Rendite komplett Thesaurieren, diese haben die Abkürzung C / Acc. (Englisch Accumulating, zu Deutsch akkumulieren, aufrechnen, aufsummieren)


Bei ETF’s ist es auch wichtig, in welcher Währung der Index abgebildet wird, da je nach dem ein Währungsrisiko besteht. Um diese Währungsrisiken abzuschwächen, kann ein ETF auch gehedged werden, zu Deutsch abgesichert. Das bedeutet, dass ein ETF auf den S&P500 welcher normalerweise in Dollar notiert, auch in Euro oder Schweizer Franken abgesichert werden kann, so kann das Währungsrisiko verringert werden.


Ihr seht also: Es gibt unglaublich viele verschiedene ETF’s in diversen Formen und Varianten, es ist für jeden etwas Passendes dabei.


Vorteile eines ETF’s: Dadurch, dass diese an Börsen gehandelt werden, sind diese relativ liquide, durch die diversen Werte, welche der ETF enthält, ist er in der Regel breit diversifiziert, Transparent und auch kostengünstig. Im Gegensatz zu anderen Finanzinstrumenten hat ein ETF einen geringen «Tracking Error» bzw. sehr wenig Abweichung zum Index. Es gibt kein Emittenten Risiko bei ETF’s, das bedeutet, wenn der Anbieter des ETF’s pleitegeht, ist dein Investment nicht in Gefahr, da das Vermögen als Sondervermögen gilt und nicht vom Anbieter gehalten, sondern nur verwaltet wird.


Nachteile eines ETF’s: Es entsteht eine Jährliche Gebühr, welche bezahlt werden muss, die sogenannte «TER» (Total Expense Ratio) oder Gesamtkostenquote. Diese sind oft bei 0.2% können jedoch auch wesentlich höher oder tiefer sein, was von einer möglichen Rendite abgezogen werden muss. Wichtig: Diese Kosten kommen so oder so auf den Investor zu, ob er nun eine positive Rendite gemacht hat oder eine negative.


ETF's sind sehr gut für Anfänger geeignet, man muss sich jedoch auch hier erst mit der Materie auseinandersetzen.



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Im Prinzip ist es ein von der Gesellschaft allgemein anerkanntes Tausch- und Zahlungsmittel. Das Wort an sich kommt aus dem althochdeutschen «Gelt» was heute noch immer in diversen Wörtern wie «Entgelt», «Vergeltung» oder «abgelten» enthalten ist. Es wurde auch für Lohn, Vergütung und Wert genutzt. Doch wie kam es dazu, dass man Geld überhaupt benutzt hat? Immerhin könnte ich ja auch einige Äpfel welche ich nicht benötige gegen einen neuen Stuhl tauschen, welcher mein Nachbar nicht benötigt? Der Tauschhandel war lange Zeit Bestandteil der Wirtschaft und älteste Form des Handels, auch heutzutage wird Tauschhandel bei einigen indigenen Völkern betrieben. Beim Tauschhandel gibt es einige Probleme:


Wertbestimmung: Wie viel Wert hat der Stuhl den ich hergestellt habe? 50 Äpfel, 40 Birnen oder 90 Walnüsse? Jeder erachtet sein eigenes Gut als wertvoll und man versucht, den für sich besten Handel abzuschliessen. Aber kann ich die 50 Äpfel denn auch Konsumieren, bevor diese verderben oder muss ich diese wiederum weiter tauschen, um ein anderes dringend benötigtes Gut zu erhalten?

Werterhaltung: Ich benötige dringend eine neue Kuh um den Eigenbedarf an Milch abzudecken, der Bauer erwartet dafür 400 Äpfel. Ich kann die gewünschte Anzahl nicht in mehreren Monaten ansparen da diese sonst verfaulen, ich muss also meine Gesamte Ernte dem Bauern überlassen. Das Sammeln der verderblichen Güter für den Tausch hängt damit auch vom Zeitpunkt des Tauschhandels ab.

Teilbarkeit: Wenn ich mit Äpfeln handle, kann ich natürlich 1 Apfel gegen 2 Walnüsse tauschen. Habe ich aber keine kleinen Güter, sondern nur ein Pferd zum Tausch, so kann ich dieses nur teilen, wenn ich es zuvor schlachte und einzelne stücke Fleisch anbiete, kann ich es nicht innert nützlicher Frist verkaufen oder verzehren, verdirbt auch das und ich habe erneut einen finanziellen Verlust erlitten.

Das Finden von Angebot und Nachfrage: Wenn ich Äpfel habe und einen Stuhl benötige, wie lange muss ich wohl suchen, bis ich jemanden gefunden habe, der Äpfel haben will und einen Stuhl anzubieten hat?


Die Lösung all dieser Probleme bietet ein indirekter Austausch, folglich ein Gut, welches nicht direkt die Nachfrage des Handelspartners befriedigt, ihn jedoch befähigt dieses Gut in einem anderen Handel für die von ihm benötigte Güter zu tauschen. Es braucht ein Gut, welches einheitlich ist und einen Zeit- Ort- und Produkt unabhängigen Handel ermöglicht. Ein funktionierendes Zahlungsmittel muss folgenden Anforderungen gerecht werden:

Langlebigkeit: Das Gut darf nicht verderben können und nur schwer zu zerstören sein, damit es seinen Wert erhalten kann. Blätter eines Ahornbaumes wären somit weniger gut geeignet als Granitkieselsteine.

Mobilität: Man muss das gut einfach transportieren können und es soll auch kompakt sein damit es gut gelagert werden kann. Hier wären die Ahornblätter den Granitkieselsteinen überlegen.

Austauschbarkeit: Eine Einheit des Zahlungsmittels muss der anderen entsprechen und untereinander austauschbar sein. Da aber jedes Ahornblatt und jeder Granitkieselstein sich in Grösse, Qualität, Gewicht und Form von einem anderen Unterscheidet sind beide Kandidaten in diesem Fall nicht als Zahlungsmittel geeignet.

Teilbarkeit: Ein gutes Zahlungsmittel muss teilbar sein, um auch geringere Güter einfach Handeln zu können. Der Granitkieselstein kann nicht geteilt werden, das Ahornblatt könnte jedoch in 3 oder 5 Teile geschnitten werden da die Blätter je nach Art aus 3 oder 5 Blättchen bestehen. Ein Granitkieselstein kann nicht weiter geteilt werden, bzw. es würde dadurch einfach 2 kleinere Granitkieselsteine entstehen. In diesem Fall wäre das Ahornblatt eher ein teilbares Zahlungsmittel, jedoch mit der Problematik, dass ein 5 Blättriges mehr Wert haben würde als ein 3 Blättriges.

Seltenheit: Ein gutes Zahlungsmittel muss selten sein, damit es nicht zu einer Inflation führt oder einfach gesammelt werden kann, da das Zahlungsmittel somit keinen Wert mehr hat. Ahornblätter, ob mit 3 oder 5 Blättern sind alles andere als Selten. Granitkieselsteine sind schon schwerer zu finden, jedoch je nach Region trotzdem sehr verbreitet. In diesem Fall wären beide Kandidaten als Zahlungsmittel ungeeignet.

Fälschungssicher: Das potenzielle Zahlungsmittel darf nicht einfach zu fälschen sein, da es sonst zu einer unkontrollierten Erhöhung des Zahlungsmittels führt und dieses den Wert Verliert.

Vertrauen: Die Handelspartner müssen das Vertrauen in das Zahlungsmittel haben, dass dieses den Wert behält und auch weiterhin als indirektes Tauschmittel zur Verfügung steht.


Es ging nicht lange, bis ein Gut gefunden wurde, welches den Anforderungen entspricht welches sich langfristig durchsetzen konnte: Edelmetalle wie Gold und Silber. Überprüfen wir nun die Kriterien anhand von Gold oder Silber als indirektes Tauschmittel:


Langlebigkeit: Gold und Silber sind beide sehr langlebig und können nur sehr schwer zerstört werden.

Mobilität: Ein Klumpen Gold- oder Silbererz ist je nach Grösse nicht einfach zu transportieren oder zu verwahren, jedoch kann man das Edelmetall einschmelzen und in kleinere Stücke teilen, damit diese auch in einen Beutel oder eine Schublade passen.

Teilbarkeit: Auch hier ist es nur schwer, einen Teil des Gold- oder Silbererzes abzutragen, jedoch löst man das Problem erneut mit dem einschmelzen des Edelmetalls.

Seltenheit: Beide Minerale kommen nur selten vor und sind auch mühsam abzubauen.

Fälschungssicher: Weder Gold noch Silber kann hergestellt werden, jedoch kann man mit Handwerklichem Geschick aus einem grösseren Klumpen Silber kleine Silberstücke schmelzen, oder die Ränder von einheitlichen Stücken abschleifen und mit dem abgeschliffenen Material ein neues Stück des begehrten Edelmetalls herstellen. Dieses Problem konnte mit einer Prägung gelöst werden, es ist zwar immer noch möglich, geprägtes Silber- oder Goldstück zu fälschen, es ist jedoch mit erheblichem Aufwand und handwerklichem Geschick verbunden.

Vertrauen: Da Edelmetalle seit jeher bei den Menschen begehrt ist, kann das Vertrauen in das indirekte Tauschmittel nur mit einer Art Garantie sichergestellt werden, dass das Tauschmittel immer denselben Inhalt hat und nicht mit anderen Metallen verwässert wird. Das ist jedoch immer eine Glaubensfrage.


Die ersten geprägten Münzen kamen in Asien auf und wurden durch die Griechen in Europa verbreitet. Das Römische Reich etablierte daraufhin etablierte Münzstandards, durch dessen Niedergang hat sich die europäische Geldwirtschaft dezentralisiert und es wurde lange Zeit reger Tauschhandel getrieben. Das dunkle mittelalter heisst nicht umsonst so, denn viele Errungenschaften der Menschheit sind nach dem Fall von Rom verloren gegangen. Es wurden zwar weiterhin die römischen Münzen genutzt, jedoch konnten neue Münzen erst nach und nach geprägt werden. Erst im 13. Jahrhundert war die Technologie wieder auf dem Stand, welche Rom vor dem Niedergang hatte. Erst Karl der Grosse konnte einen zentralen Währungsstandard wieder herstellen und hat einen Silberstandard definiert, welcher die Menge an Silber pro Geldstück vereinheitlichte.


Nun gab es im laufe der Zeit immer mehr Menschen, welche einerseits ihr Geld verwahren wollten und andererseits schnell und einfach verfügbar haben wollten. Man gab einer allseits bekannten vertrauenswürdigen Person oder Unternehmung sein Geld und erhielt dafür eine Quittung, mit diesem Papier oder Pergament hatte man das Anrecht, auf die Summe welche deponiert wurde. Nun konnte man, sobald man etwas erwerben wollte, die Quittung einreichen, sein Vermögen zurückerhalten und damit das gewünschte Gut kaufen. Der Verkäufer wiederum konnte das Geld anschliessend ebenfalls verwahren und erhielt dafür die Quittung. So kam es, dass mit der Zeit auch solche beglaubigten Quittungen als Zahlungsmittel akzeptiert wurden und die Grundfeste des Papiergeldes waren geschaffen. Das Vertrauen in Papiergeld beruhte ursprünglich darauf, dass es von jedem zu jeder Zeit in Münzgeld umgetauscht werden konnte. Dieses Vertrauen musste durch ausreichende Bestände an Münzgeld in den Schatzkammern des Herausgebers begründet werden. Außerdem wurde der Umtausch in Münzgeld auf dem Papiergeld meist in Textform zugesichert. Als historisches Überbleibsel sind solche Zusicherungen heute noch auf den Geldnoten verschiedenster Länder zu sehen.

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Im Februar ging mein Depot Steil bergauf, nur um danach wieder zu fallen. Insgesamt steht mein Portfolio jedoch höher als jemals zuvor, ich habe sogar kurzfristig ein neues All Time High erreicht. In Summe bedeutet das für mein Portfolio 6.8% Rendite im Februar welches einen Buchgewinn von über 7'808.18 Euro widerspiegelt! Der Portfolio-wert steigt damit auf ein neues "All-Time-High" von 163'951.77 Euro!

Gesamtperformance Februar

+6.8% (7'808.18 Euro)


Cashflow

142.41 Euro



Asset Allocation

Wie beim Bau eines Eigenheims ist es wichtig, einen entsprechenden Plan zu haben, sonst schafft man es nicht, sich sein Wunsch-Portfolio zu haben. Ich investiere hauptsächlich in Aktien, habe jedoch auch einige weitere Asset Klassen. Bei den Aktien handelt es sich zu etwa 60% soliden Dividenden-starke Titel und 40% Wachstumswerte wie Amazon und Co. Für mich gibt es kein "Entweder-oder", auch einige ETF's sind in meinem Portfolio, genau so wie Kryptowährungen, Edelmetalle und P2P Kredite. Schreib mir doch in die Kommentare was du davon hältst und wie sieht eigentlich deine Asset Allocation aus?




Aktien


Portfolio-Übersicht

Ich habe meine Sparpläne welche automatisch und passiv Aktien kaufen, das reicht mir momentan. Ich habe diesen Monat keine Einzelkäufe getätigt. Neu bespare ich jedoch auch Take 2 Interactive, da ich dieses Unternehmen als sehr innovativ im Gaming Bereich erachte.

Einzelkäufe

Keine Einzelkäufe


Sparplankäufe

Im Februar habe ich Insgesamt 2125 Euro passiv über Sparpläne in Aktien Investiert. In der Liste unterhalb seht ihr eine Liste der Aktien welche ich über die Sparpläne der Consorsbank gekauft habe. (Alphabetisch inklusive der entsprechenden Beträge welche investiert wurden, einige davon sind verlinkt, dass ihr direkt auf meine Aktienanalyse des entsprechenden Titels kommt)


25€ 3M

25€ ABBVIE INC

50€ ACTIVISION BLIZZARD INC.

50€ ALIBABA

100€ ALPHABET INC

25€ ALTRIA GRP INC

100€ AMAZON.COM INC.

100€ APPLE INC.

25€ AT + T INC.

50€ BAIDU INC.

50€ BERKSHIRE. H.B

50€ Blackrock

25€ BRIT.AMER.TOBACCO

25€ COCA-COLA CO.

25€ DANAHER

25€ DIAGEO PLC

25€ DISNEY (WALT) CO.

25€ EXXON MOBIL CORP.

100€ FACEBOOK INC.

25€ GILEAD SCIENCES

25€ HANNOVER RUECK SE

25€ HENKEL AG+CO.KGAA

25€ HOME DEPOT INC.

25€ Illinois Tool Works

25€ IMPERIAL BRANDS PLC

25€ JOHNSON + JOHNSON

25€ LVMH EO

25€ MASTERCARD INC.

25€ MCDONALDS CORP.

100€ MICROSOFT

25€ MUENCH.RUECKVERS.

100€ NETFLIX INC.

25€ NIKE INC

25€ NOVO-NORDISK

100€ NVIDIA CORP.

50€ Omega Healthcare

25€ PEPSICO INC.

25€ PHILIP MORRIS INTL INC.

25€ PROCTER GAMBLE

100€ REALTY INC. CORP.

25€ ROYAL DUTCH SHELL

25€ SAMSUNG

25€ STARBUCKS CORP.

50€ Take 2 Interactive

50€ TENCENT HLDGS

100€ TESLA INC.

25€ TEXAS INSTR.

25€ UNILEVER

25€ VISA INC.

25€ VONOVIA SE


Branchenübersicht

Meine Branchenübersicht zeigt ganz klar einen hohen Tech Anteil, ich muss zugeben, ich bin ein grosser Fan der Tech Branche, gleichzeitig muss ich jedoch zugeben, dass die Zyklischen Konsumgüter etwas verzerrt sind, weil ich Tesla ebenfalls unter dieser Kategorie habe. Für mich ist es ein für und wider, ob ich Tesla als Autokonzern in den Konsum Bereich oder doch zu den Tech hinzuzählen soll? Ich habe mich für die Konsum Branche entschieden, da das Hauptprodukt ein Fahrzeug ist, welches natürlich viel Technik dahinter hat, aber im Gegensatz zu den anderen Tech Werten, natürlich viel mehr im Offlinegeschäft tätig ist. Schreib mir doch in die Kommentare was du davon hältst und wie sieht eigentlich deine Branchenübersicht aus? Fast 50% meiner Werte sind im Technologie Sektor, obwohl ich ja eine passive Income Strategie nutze, will ich mich an Unternehmen von welchen ich Überzeugt bin beteiligen, unabhängig davon, ob eine Dividende gezahlt wird oder nicht.






Kursgewinne / Kursverluste Aktien

Im Februar habe ich insgesamt -967 Euro an Kursverlusten mit Aktien gehabt. Ich habe natürlich keine Verluste realisiert, da ich vom künftigen Wachstum der Unternehmen und Wirtschaft nach wie vor Überzeugt bin.


Dividenden

Auch im Februar haben die Unternehmen welche in meinem Portfolio vertreten sind einen Obolus an ihre Aktionäre abgegeben. Insgesamt komme ich somit auf 69.07 Euro Dividende. Im Vergleich zum Vorjahr (39.49) habe ich damit fast das doppelte an Dividende erhalten.


ETF’s


Käufe / Verkäufe

Ich kaufe seit Anfang Februar monatlich ETF's für mein Depot mit einem Sparplan über die Consorsbank. Es handelt sich dabei um folgende Werte inkl. der Sparbeiträge:

200€ iShares NASDAQ-100® UCITS ETF (DE)

100€ iShares Core S&P 500 UCITS ETF USD (Acc)

100€ iShares Edge MSCI World Momentum Factor UCITS ETF USD (Acc)


Zusätzlich wird neu auch für meine Kinder ein Sparplan ausgeführt, jedoch ebenfalls auf mein Depot. Hierbei bespare ich ebenfalls die obengenannten ETF's mit der selben Gewichtung, jedoch nur mit einem Betrag von 100 € im Monat:

50€ iShares NASDAQ-100® UCITS ETF (DE)

25€ iShares Core S&P 500 UCITS ETF USD (Acc)

25€ iShares Edge MSCI World Momentum Factor UCITS ETF USD (Acc)


Ich habe bewusst die USA übergewichtet, da ich nach wie vor überzeugt bin, dass dieser Markt in Zukunft weiterhin relevant sein wird. Viele Setzen ja auf China, Indien oder andere Länder. Ich denke auch, dass diese in Zukunft eine tragende Rolle spielen werden, welches Land jedoch das Rennen macht bleibt abzuwarten.


Insgesamt sind damit die Sparpläne bei weiteren 500 Euro angewachsen.



Kursgewinne mit ETF's

-26.42 Euro Kursverluste


P2P


Käufe / Verkäufe

Wie in den letzten Monaten bereits erläutert, bin ich momentan in einer Konsolidierungsphase was die P2P Plattformen angeht. Ich bin nach wie vor von der Asset Klasse P2P überzeugt, jedoch seit längerem nicht von jeder Plattform. Das Geld das ich abgezogen habe wird jedoch in andere, aus meiner Sicht vertrauenswürdigere Plattformen fliessen. Im P2P Bereich ist die Kriese noch nicht vorüber, noch immer werden auf diversen Plattformen nicht alle Zinsen pünktlich bezahlt, einige sind sogar ausgefallen bzw. werden wohl länger nicht Zahlen, wobei sich Crowdestor wieder mit einigen Zinsen zurückgemeldet hat, selbst Grupeer, eine möglicherweise Insolvente Plattform, hat mir ebenfalls wieder Zinsen gutgeschrieben, nur blöd, dass ich nichts davon abheben darf. Schlussendlich bleibt nur noch zu sagen, P2P war und ist ein Investment mit einem erhöhten Risiko, das war bereits vor der Corona Kriese so und wird es auch weiterhin sein. Bei Mintos gab es eine drastische Änderung der AGBs, diese bewirkt, dass die Aufwände der Rückgewinnungen von Zinsen nun auf den Investor abgewälzt werden können, ich sehe dem eher argwöhnisch entgegen, bin jedoch weiterhin investiert.

Zinsen

Die Zinsen sind von einigen Plattformen ausgeblieben. Einige Plattformen hat es scheinbar heftiger getroffen, um solvent zu bleiben, haben diese die Zinsen für kurze Zeit ausgesetzt, haben jedoch Pläne diese sobald wie möglich weiterzuzahlen. Ob dies der Wahrheit entspricht werden wir in naher Zukunft sehen.

In Klammern habe ich die Momentane XIRR Rendite bei der Entsprechenden Plattform. Nach eben dieser XIRR Rendite sind die nachfolgenden Plattformen sortiert. Wenn Ihr auf die entsprechende Plattform drückt, landet ihr direkt auf der Webseite. Bei vielen dieser Plattformen gibt es momentan Bonusaktionen, bei denen ihr teilweise erhöhte Renditen(0.5-2%), ein Cashback (1-2%) oder bares Geld (5-10 Euro) zusätzlich erhaltet. Besonders in der jetzigen Situation haben diverse Plattformen die Zinssätze um 1-2% erhöht, um dem höheren Risiko gerecht zu werden.


Bondora (17.44%)*

Crowdestor (13.31%)*

Iuvo (12.58%)

Mintos (10.59%)*

Peerberry (10.56%)*

Crowdestate (10.19%)*

Viventor (10.86%)*

Viainvest (9.98%)*

Twino (9.20%)*

Swaper (7.84%)*

Estateguru (7.64%)*

Bergfürst (4.43%)*

Bulkestate (7.13%)*

Insgesamt komme was die Zinsen angeht auf einen Betrag von 73.34 Euro. Im Vergleich zum Februar 2020 (84.56 Euro) komme ich so auf über 25% weniger Cashflow mit P2P Zinsen.


Kryptowährungen


Käufe / Verkäufe

Keine


Kursgewinne

Bitcoin: 9'432 Euro


Rohstoffe


Käufe / Verkäufe

Keine


Kursgewinne

Gold -349Euro

Silber -260 Euro


Gesamtergebnis

Portfolio Wert: 163'951.77 Euro

Gesamter Gewinn: 56'743 Euro


Gesamtübersicht nach Asset Klasse:

Spitzenreiter ist natürlich der Vermögenswert Kryptowährungen, die konstant schlechteste Asset Klasse ist bei mir der Cash Bestand, das ist jedoch klar, von den "Cash Konten" werden gebühren usw. bezahlt und die Zinsen sind ja de Facto nicht vorhanden.


Gesamtübersicht nach Jahren: 2018 ist etwas verzerrt, da ich kurz vor ende Jahr, vor der Korrektur des Aktienmarktes (-10%) und der Kryptowährungen (-45%) gekauft hatte. Die Bestände haben sich dann 2019 schnell wieder erholt. Ich strebe ein Wachstum von 20% pro Jahr an, was als Buy & Hold Investor doch sehr Zielstrebig ist.


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