Im März ging mein Depot stetig bergauf: Insgesamt steht mein Portfolio höher als jemals zuvor, ich habe sogar ein neues All Time High erreicht. In Summe bedeutet das für mein Portfolio 6.96% Rendite im März welches einen Buchgewinn von über 13'763.69 Euro ergibt! Der Portfolio-Wert steigt damit auf ein neues "All-Time-High" von 213'963.21 Euro!

Gesamtperformance März

+6.96% (13'763.69 Euro)


Cashflow

182.04 Euro



Asset Allocation

Wie beim Bau eines Eigenheims ist es wichtig, einen entsprechenden Plan zu haben, sonst schafft man es nicht, sich sein Wunsch-Portfolio zu bauen. Ich investiere hauptsächlich in Aktien, habe jedoch auch einige weitere Asset Klassen. Bei den Aktien handelt es sich zu etwa 60% soliden Dividenden-starke Titel und 40% Wachstumswerte wie Amazon, Tesla und Co. Für mich gibt es kein "Entweder-oder", auch einige ETF's sind in meinem Portfolio, genau so wie Kryptowährungen, Edelmetalle und P2P Kredite. Der hohe Anteil an Bitcoin ist dem starken Kurswachstum in letzter Zeit zuzuschreiben. Schreib mir doch in die Kommentare was du davon hältst und wie sieht eigentlich deine Asset Allocation aus?




Aktien


Portfolio-Übersicht

Ich habe meine Sparpläne welche automatisch und passiv Aktien kaufen, das reicht mir momentan.

Einzelkäufe

Keine Einzelkäufe


Sparplankäufe

Im März habe ich Insgesamt 2125 Euro passiv über Sparpläne in Aktien Investiert. In der Liste unterhalb seht ihr eine Liste der Aktien welche ich über die Sparpläne der Consorsbank gekauft habe. (Alphabetisch inklusive der entsprechenden Beträge welche investiert wurden, einige davon sind verlinkt, dass ihr direkt auf meine Aktienanalyse des entsprechenden Titels kommt)


25€ 3M

25€ ABBVIE INC

50€ ACTIVISION BLIZZARD INC.

50€ ALIBABA

100€ ALPHABET INC

25€ ALTRIA GRP INC

100€ AMAZON.COM INC.

100€ APPLE INC.

25€ AT + T INC.

50€ BAIDU INC.

50€ BERKSHIRE. H.B

50€ Blackrock

25€ BRIT.AMER.TOBACCO

25€ COCA-COLA CO.

25€ DANAHER

25€ DIAGEO PLC

25€ DISNEY (WALT) CO.

25€ EXXON MOBIL CORP.

100€ FACEBOOK INC.

25€ GILEAD SCIENCES

25€ HANNOVER RUECK SE

25€ HENKEL AG+CO.KGAA

25€ HOME DEPOT INC.

25€ Illinois Tool Works

25€ IMPERIAL BRANDS PLC

25€ JOHNSON + JOHNSON

25€ LVMH EO

25€ MASTERCARD INC.

25€ MCDONALDS CORP.

100€ MICROSOFT

25€ MUENCH.RUECKVERS.

100€ NETFLIX INC.

25€ NIKE INC

25€ NOVO-NORDISK

100€ NVIDIA CORP.

50€ Omega Healthcare

25€ PEPSICO INC.

25€ PHILIP MORRIS INTL INC.

25€ PROCTER GAMBLE

100€ REALTY INC. CORP.

25€ ROYAL DUTCH SHELL

25€ SAMSUNG

25€ STARBUCKS CORP.

50€ Take 2 Interactive

50€ TENCENT HLDGS

100€ TESLA INC.

25€ TEXAS INSTR.

25€ UNILEVER

25€ VISA INC.

25€ VONOVIA SE


Branchenübersicht

Meine Branchenübersicht zeigt ganz klar einen hohen Tech Anteil, ich muss gestehen, ich bin ein grosser Fan der Tech Branche. Schreib mir doch in die Kommentare was du davon hältst und wie sieht eigentlich deine Branchenübersicht aus? Fast 50% meiner Werte sind im Technologie Sektor, obwohl ich ja eine passive Income Strategie nutze, will ich mich an Unternehmen von welchen ich Überzeugt bin beteiligen, unabhängig davon, ob eine Dividende gezahlt wird oder nicht.






Kursgewinne / Kursverluste Aktien

Im März habe ich insgesamt 2319.70 Euro an Kursgewinnen mit Aktien gehabt. Ich habe natürlich keine Gewinne realisiert, da ich auch weiterhin von dem künftigen Wachstum der Unternehmen und der Wirtschaft Überzeugt bin.


Dividenden

Auch im März haben die Unternehmen welche in meinem Portfolio vertreten sind einen Obolus an ihre Aktionäre abgegeben. Insgesamt komme ich somit auf 141.26 Euro Dividende. Im Vergleich zum Vorjahr (73.87) habe ich damit fast das doppelte an Dividende erhalten.


ETF’s


Käufe / Verkäufe

Ich kaufe monatlich ETF's für mein Depot mit einem Sparplan über die Consorsbank. Es handelt sich dabei um folgende Werte inkl. der Sparbeiträge:

200€ iShares NASDAQ-100® UCITS ETF (DE)

100€ iShares Core S&P 500 UCITS ETF USD (Acc)

100€ iShares Edge MSCI World Momentum Factor UCITS ETF USD (Acc)


Zusätzlich wird neu auch für meine Kinder ein Sparplan ausgeführt, jedoch ebenfalls auf mein Depot. Hierbei bespare ich ebenfalls die obengenannten ETF's mit der selben Gewichtung, jedoch nur mit einem Betrag von 100 € im Monat:

50€ iShares NASDAQ-100® UCITS ETF (DE)

25€ iShares Core S&P 500 UCITS ETF USD (Acc)

25€ iShares Edge MSCI World Momentum Factor UCITS ETF USD (Acc)


Ich habe bewusst die USA übergewichtet, da ich nach wie vor überzeugt bin, dass dieser Markt in Zukunft weiterhin relevant sein wird. Viele Setzen ja auf China, Indien oder andere Länder. Ich denke auch, dass diese in Zukunft eine tragende Rolle spielen werden, welches Land jedoch das Rennen macht bleibt abzuwarten.


Insgesamt sind das Sparpläne im Wert von 500 Euro welche monatlich ausgeführt werden.


Einzelkäufe habe ich in der Höhe von 27'260.04 Euro getätigt, es handelt sich hierbei um mein 3. Säule Vermögen welches ich in ETF's investiert habe.



Kursgewinne mit ETF's

2100.47 Euro Kursgewinne im März


P2P


Käufe / Verkäufe

Wie in den letzten Monaten bereits erläutert, bin ich momentan in einer Konsolidierungsphase was die P2P Plattformen angeht. Ich bin nach wie vor von der Asset Klasse P2P überzeugt, jedoch seit längerem nicht von jeder Plattform. Das Geld das ich abgezogen habe wird jedoch in andere, aus meiner Sicht vertrauenswürdigere Plattformen fliessen. Im P2P Bereich ist die Kriese noch nicht vorüber, noch immer werden auf diversen Plattformen nicht alle Zinsen pünktlich bezahlt, einige sind sogar ausgefallen bzw. werden wohl länger nicht Zahlen, wobei sich Crowdestor wieder mit einigen Zinsen zurückgemeldet hat, selbst Grupeer, eine möglicherweise Insolvente Plattform, hat mir ebenfalls wieder Zinsen gutgeschrieben, nur blöd, dass ich nichts davon abheben darf. Schlussendlich bleibt nur noch zu sagen, P2P war und ist ein Investment mit einem erhöhten Risiko, das war bereits vor der Corona Kriese so und wird es auch weiterhin sein. Bei Mintos gab es eine drastische Änderung der AGBs, diese bewirkt, dass die Aufwände der Rückgewinnungen von Zinsen nun auf den Investor abgewälzt werden können, ich sehe dem eher argwöhnisch entgegen, bin jedoch weiterhin investiert. Ich habe bei diversen Plattformen den Autoinvest ausgeschaltet und werde hier in der Asset Klasse etwas rebalancen. Ausserdem habe ich neu auch Bondora Go & Grow welches aus dem aktiven Bondora Depot alimentiert wird.

Zinsen

Die Zinsen sind von einigen Plattformen ausgeblieben. Einige Plattformen hat es scheinbar heftiger getroffen, um solvent zu bleiben, haben diese die Zinsen für kurze Zeit ausgesetzt, haben jedoch Pläne diese sobald wie möglich weiterzuzahlen. Ob dies der Wahrheit entspricht werden wir in naher Zukunft sehen.

In Klammern habe ich die Momentane XIRR Rendite bei der Entsprechenden Plattform. Nach eben dieser XIRR Rendite sind die nachfolgenden Plattformen sortiert. Wenn Ihr auf die entsprechende Plattform drückt, landet ihr direkt auf der Webseite. Bei vielen dieser Plattformen gibt es momentan Bonusaktionen, bei denen ihr teilweise erhöhte Renditen(0.5-2%), ein Cashback (1-2%) oder bares Geld (5-10 Euro) zusätzlich erhaltet. Besonders in der jetzigen Situation haben diverse Plattformen die Zinssätze um 1-2% erhöht, um dem höheren Risiko gerecht zu werden.


Bondora (17.44%)*

Crowdestor (13.31%)*

Iuvo (12.58%)

Mintos (10.59%)*

Peerberry (10.56%)*

Crowdestate (10.19%)*

Viventor (10.86%)*

Viainvest (9.98%)*

Twino (9.20%)*

Swaper (7.84%)*

Estateguru (7.64%)*

Bergfürst (4.43%)*

Bulkestate (7.13%)*

Insgesamt komme was die Zinsen angeht auf einen Betrag von 40.78 Euro. Im Vergleich zum März 2020 (50.66Euro) komme ich so auf über 20% weniger Cashflow mit P2P Zinsen.


Kryptowährungen


Käufe / Verkäufe

Keine


Kursgewinne

Bitcoin: 10'623.15 Euro


Rohstoffe


Käufe / Verkäufe

Keine


Kursgewinne

Gold 68.66 Euro

Silber -165.32Euro


Gesamtergebnis

Portfolio Wert: 213'963.21 Euro

Gesamter Gewinn: 75'876.45 Euro


Gesamtübersicht nach Asset Klasse:

Spitzenreiter ist natürlich der Vermögenswert Kryptowährungen, die konstant schlechteste Asset Klasse ist bei mir der Cash Bestand, das ist jedoch klar, von den "Cash Konten" werden gebühren usw. bezahlt und die Zinsen sind ja de Facto nicht vorhanden.


Gesamtübersicht nach Jahren: 2018 ist etwas verzerrt, da ich kurz vor ende Jahr, vor der Korrektur des Aktienmarktes (-10%) und der Kryptowährungen (-45%) gekauft hatte. Die Bestände haben sich dann 2019 schnell wieder erholt. Ich strebe ein Wachstum von 20% pro Jahr an, was als Buy & Hold Investor doch sehr Zielstrebig ist.


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Die 3. Säule ist eine freiwillige und private Vorsorge in der Schweiz, bei welcher ein gewisser Betrag pro Jahr eingezahlt werden kann, dieser ist durch einen Maximalen Betrag pro Jahr gedeckelt. Hierbei gibt es zwei Varianten:


Die 3a Säule ist eine gebundene Altersvorsorge für selbständige und unselbständige. Das Geld ist nicht frei verfügbar und kann erst bei der ordentlichen Pensionierung bzw. 5 Jahre davor bezogen werden. Ein früherer Vorbezug ist jedoch unter folgenden Umständen erlaubt: beim definitiven Verlassen der Schweiz, dem Erwerb von selbst bewohntem Eigentum oder die Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit. Viele Anbieter dieses Produkts geben auch die Möglichkeit, das Vermögen für den Eigenheimkauf zu beleihen und als Sicherheit zu hinterlegen, als dies auszuzahlen. Die Vorteile einer 3a Säule sind eine (etwas) höhere Rendite / Zins, eine zusätzliche Altersvorsorge welche als komplettbetrag oder mit einem bestimmten Umwandlungssatz als monatliche Rente ausbezahlt werden kann (Grundsätzlich eine Wette darauf, wie lange man lebt, erwartet man das man eher früh in der Pensionierung das Zeitliche segnet so macht eine Auszahlung mehr Sinn als die Rente und umgekehrt), die Auszahlung kann bereits 5 Jahre vor Renteneintritt ausgeführt werden und eignet sich für eine Frühpension. Der Höchstbetrag ist für das Jahr 2021 bei 6883 Franken gedeckelt, man kann nicht mehr als diesen Betrag in eine 3. Säule (a) einzahlen und es kann auch nicht mehr als dieser Betrag von den Steuern abgezogen werden. Eine Ausnahme gilt für Selbständig Erwerbende welche keinen Pensionskassen Anschluss haben, diese können sogar 20% des jährlichen Erwerbseinkommens bzw. maximal CHF 34’416.– im Jahr 2021 einzahlen. Der Maximalbetrag ändert von Jahr zu Jahr, die Tendenz ist jedoch ganz klar Steigend.


Die Säule 3b ist nicht gebunden, über das Geld kann frei verfügt werden und es kann jederzeit ausbezahlt werden, ausserdem hat dieses kein Einzahlungslimit und nur geringe Steuerliche Vorteile.


Man kann mehr als nur ein 3. Säule Konto haben, es ist sogar empfohlen mehrere zu haben: Wenn man die 3. Säule mit 60 Jahren zur Frühpensionierung nutzen will, so muss man das Konto auflösen. hat man mit 60 250'000 Franken welche man aus der 3. Säule auszahlen will, so kommen als Alleinstehender Mann ohne Konfession mit Steuerdomizil Zürich gut 17’400 Franken Staatssteuern, Gemeindesteuern und direkte Bundessteuern auf einen zu. Hat man es jedoch auf 2 Konten verteilt, welche je mit 125'000 gestaffelt aufgelöst werden, so spart man etwa 4'400 Franken an Steuern, bei einer Staffelung von 5 x 5’000 Franken sind es sogar fast 6'000 Franken welche man sparen kann.

(Quelle: Vermögenspartner AG, die Zahlen sind für das Jahr 2019 berechnet)


Ich selbst habe mittlerweile drei 3. Säulen Konten, zwei bei der VIAC und eine bei der ZKB. Die 3. Säule kann entweder bei einer Versicherung oder auch bei einer Bank abgeschlossen werden.


Bei einer Versicherung schliesst man dabei einen Vertrag ab, welcher Verpflichtet monatlich einen gewissen Betrag an die Versicherung zu zahlen, der Betrag kann jederzeit angepasst werden, jedoch muss man mindestens 100 franken monatlich einzahlen. Der Vorteil bei der Versicherung ist jedoch, dass man hierbei auch noch für den Todesfall oder den Erwerbsausfall abgesichert ist, ausserdem gibt es einen garantierten Zins welcher sich nicht ändert, ob das jedoch bei den momentanen Zinsen ein Vorteil ist, muss jeder selbst entscheiden. Der grosse Nachteil ist jedoch, dass im Falle von Jobverlust oder anderen Finanziellen Problemen der Vertrag aufgehoben werden muss, was einige Gebühren und Kosten nach sich ziehen wird. Durch diesen Zwang, dass die Beiträge monatlich bezahlt werden müssen und nicht unterbrochen werden können, entsteht meiner Meinung nach ein gewisser Zahlungszwang bzw. eine dauerhafte Verbindlichkeit. Als junger 20-Jährige/r verpflichtet man sich somit, für über 40 Jahre einen Mindestbetrag von 100 Franken im Monat zu zahlen, weswegen von einigen Versicherungsvertretern oder Beratern auch grossen Druck auf junge ausgeübt wird, um eine solche Versicherung abzuschliessen, unter anderem da diese auch eine hohe Provision abwirft, sofern der Berater / Vertreter auf Provisionsbasis arbeitet. Ich kenne einige, welche sich mit ihren Beratern genau deswegen verworfen haben, ich selbst habe meinem Berater von Beginn an gesagt, dass ich keine solche Lösung vorgeschlagen haben will.


Ich bevorzuge die Variante einer Bank, bei der es keinen Zahlungszwang gibt und man einfach jedes Jahr das zahlen kann was man will und in einer Finanziellen Notlage oder bei Jobverlust einfach nichts einzahlen kann und man dabei keine Nachteile hat. (Ausser dem Steuerabzug welcher in diesem Fall nicht getätigt werden kann) Sowohl meine Partnerin als auch ich zahlen jedes Jahr den Maximalbetrag ein, da wir von den Vorteilen profitieren wollen, jedoch gibt es noch einen nicht erwähnten Vorteil: Das eingezahlte Vermögen kann auch langfristig an der Börse angelegt werden, hierfür kann man bei einigen Banken 10% oder mehr des eingezahlten Kapitals in Aktien / ETF’s / Anleihen / Fonds investieren.

Quelle: www.Viac.ch

Viele Anbieter schlagen Strategien oder Gesamtlösungen vor, ich bevorzuge den Anbieter VIAC, da man hier bis zu 97% in solche Finanzprodukte investieren kann. Hinzu kommt, dass man sich fast ohne Einschränkung nach persönlicher Präferenz sein Portfolio zusammenstellen kann. Neben der Möglichkeit, das ganze als normales 3. Säule Konto zu nutzen, kann man auch Obligationen aus der Schweiz oder weltweite Obligationen als Investitionen nehmen, es gibt Hochzinsanleihen, Schweizer ETF’s, ETF’s welcher diversen Indizien von Industrieländern abbilden, ETF’s auf Schwellenländer, Immobilien Schweiz oder Immobilien Weltweit, Rohstoffe oder alternative Anlagen.

Quelle: www.Viac.ch


All diese Produkte haben auch Produktkosten und verwaltungsgebühren, die Verwaltungsgebühren sind auf 0.44% des Investierten Kapitals gedeckelt. (also nur das in den Finanzprodukten investierte Kapital, nicht das gesamte 3. Säule Kapital) Die Produktkosten sind dazu da, die TER der einzelnen ETF’s und das rebalancing zu bezahlen.

Quelle: www.Viac.ch

Wie zuvor erwähnt, gibt es gewisse Einschränkungen: Die 97% können zum Beispiel nicht komplett in einen Nasdaq 100 ETF investiert werden, sondern nur 35%, man wird zu einer gewissen Diversifikation gezwungen. Auch kann maximal 60% in Produkten in fremden Währungen investiert werden, zum Beispiel 35% in einen Nasdaq 100 ETF und 25% S&P500 ETF. Es gibt jedoch auch einen MSCI World CHF hedged, somit in Schweizer Franken abgesichert, dieser gilt dann als Schweizer Franken Investition obwohl die Werte des ETF die Industrieländer abdecken. Durch die Kursschwankungen gerät das ursprüngliche Verhältnis der Asset Allokation natürlich zunehmend durcheinander, jedoch wird immer am 1. Handelstag im Monat ein Rebalancing vorgenommen, sprich die Werte werden automatisch wieder so angepasst, dass sie den entsprechend eingestellten Prozentsatz haben.

Quelle: www.Viac.ch

Ich habe Mitte 2019 6’826 Franken (Maximalbetrag 2019) eingezahlt und habe damit bis jetzt mehr als 32% Rendite machen können, somit über 2’238 zusätzliches Geld für meine Rente verdienen können. Seit Anfang März habe ich nochmals 27270 Franken auf ein zweites Konto einbezahlt, welches mit der gleichen Asset Allokation wie das erste eingestellt ist und bis jetzt auch schon über 500 Franken an Rendite erwirtschaftet hat. Natürlich darf das Risiko auch nicht vernachlässigt werden, ich habe 35% im Nasdaq, 25% im S&P 500, 25% in einem MSCI World und 2% im SPI, die Strategie ist sehr US lastig, jedoch ist der Anlagehorizont fast 30 Jahre, wenn es einen Crash gibt, so hat das Kapital genug Zeit, sich davon zu erholen, bzw. ich kann dann ja auch noch weiteres Geld einzahlen um den durchschnittlichen Einkaufspreis der Finanzprodukte weiter zu drücken.


Quelle: www.Viac.ch

Der VIAC support ist sowohl telefonisch zu erreichen, als auch via Chat, oder Mail. Kleiner Geheimtipp: Auf der Facebook Seite von VIAC, kann man auch im Messenger kontakt aufnehmen, so habe ich vor mehr als einem Jahr angefragt, ob es eine Möglichkeit gibt, den Nasdaq 100 ETF ebenfalls als Auswahl aufzunehmen und einen Dividenaristokraten ETF, ich wurde vorerst vertröstet und es wurde mir mitgeteilt, dass dies geplant sei. Einige Monate später bekam ich plötzlich eine weitere Nachricht, dass dies nun möglich ist, ich finde es toll, wie der Kontakt von VIAC aufrechterhalten wird. Ausserdem kann man sich gegen das Risiko Invalidität oder Todesfall absichern lassen, ich sehe bei VIAC ein hohes Mass an Innovation und bin sehr zufrieden mit der Lösung. Die Einstellungen können sowohl in der VIAC App für Smartphones oder auch auf einer Desktop Version eingestellt werden. Das Erstellen eines Kontos bei VIAC ist sehr einfach und wirklich schnell und selbsterklärend, es ist in unter 10 Minuten machbar, zu beginn wird man auch über den Anlagehorizont und die Risikobereitschaft ausgefragt. Die Überweisung geht ca. 1-2 Arbeitstage, das investieren wird vollautomatisiert entsprechend der Einstellungen durchgeführt, die Standardeinstellung ist 0% investieren und 100% Säule 3a Konto.

Quelle: www.Viac.ch

Wenn man einen Freund / eine Freundin empfiehlt, so erhält man zwar kein Geld, jedoch werden dem/der beworbenen Freund/in auf die ersten 500 Franken die Gebühren ein leben lang erstattet, als empfehlende Person erhält man ebenfalls 500 bis maximal 5000 Franken welche gebührenfrei angelegt werden können. Nach eigenen Angaben wurden bereits mehr als 1 Milliarde Schweizer Franken auf 3a Konten von VIAC eingezahlt und über 44'000 Kunden sind bei dem Anbieter. Die Einzahlungen werden an die Terzo Stiftung von der WIR Bank gezahlt, die Stiftung ist unabhängig und verantwortlich für die bedürfnisgerechte und sichere Verwaltung der Vorsorgevermögen. Aber: Was passiert im Falle eines Konkurses der Depotbank? Falls die WIR Bank in eine finanzielle Schieflage geraten sollte, ist es die Aufgabe dieser Stiftung die notwendigen Massnahmen zu ergreifen, um das Vorsorgevermögen ihrer Kunden zu schützen, zum Beispiel der Wechsel zu einer anderen Depotbank. Die gekauften Wertschriften werden bei der Credit Suisse geführt und gelten als Sondervermögen und fallen im Falle eines Konkurses nicht in die Konkursmasse der Depotbank. Wichtig: Wie bei jeder Bank gibt es für das 3. Säule Vermögen keine Einlagensicherung: Somit werden die ersten 100'000 Franken Barvermögen in der 3. Säule nicht gesichert, sondern es gibt nur ein Konkursprivileg, das bedeutet, dass die als Genossenschaftlich geführte WIR Bank Barvermögen von bis zu 100'000 Franken nur bevorzugt behandelt. Gemäss Factsheet der FINMA heisst das im Klartext, dass die Werte bis 100'000 Franken in der zweiten Konkursklasse angesiedelt werden, direkt nach den Lohnforderungen und Pensionskassenforderungen der Mitarbeiter der Bank, was noch immer eine relativ hohe Sicherheit ist. Die Vermögen über 100'000 Franken werden jedoch der dritten Konkursklasse zugeschrieben und werden wie alle anderen Gläubiger behandelt. Hätte man also 1 Million Franken bei der VIAC, wovon 97% investiert sind, so liegen nur 30'000 Franken auf dem Konto brach, welche der zweiten Konkursklasse zugeschrieben werden, die 970'000 Franken welche investiert sind, sind Sondervermögen und soweit sicher. Ich bin sehr von VIAC überzeugt und bin froh, dass es in der Schweiz die Möglichkeit gibt, sein Vorsorgevermögen gewinnbringend, langfristig und Steuerbegünstigt anzulegen.

Quelle: www.Viac.ch

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  • Cashflow

Ich habe nach einem meiner letzten Posts auf Instagram und Facebook diverse Fragen zu den 3 Säulen erhalten, besonders auch zur 3. Säule, bei der ich einen Teil meines Rentengeldes in ETF’s investiert habe. Diese Produkte ist in Deutschland und Österreich relativ unbekannt, da es ein Bestandteil des Schweizer Rentensystems ist, aber auch in der Schweiz verstehen viele die 3 Säulen nicht auf welchen das Schweizer Rentensystem fusst:


Die 1. Säule oder auch Staatliche Vorsorge: Die Alters- und Hinterlassen Versicherung (AHV) wird in einem sogenannten Umlageverfahren verteilt. Das bedeutet, dass jeder Arbeitnehmer in der Schweiz eine Sozialabgabe von 4.35% des Lohnes an die AHV abgeben muss und der Arbeitgeber ebenfalls zusätzlich zum normalen Lohn eine Sozialabgabe von 4.35%. Diese insgesamt 8.7% werden nicht für die eigene Rente gespart, sondern diese werden den jetzigen Rentnern ausbezahlt. Das bedeutet, dass unsere AHV Rente in Zukunft von den jungen und arbeitenden Generationen getragen wird. Durch Studium oder Arbeitslosigkeit können hier Beitragslücken entstehen, welche man jedoch nachzahlen kann. Je mehr eingezahlt wurde, was natürlich sowohl von der Höhe des Lohns und der Dauer der Einzahlung bzw. den Beitragslücken abhängt, desto mehr AHV Rente kann man erwarten. Es gibt einen Minimalbetrag der Altersrente (1195 Franken monatlich) und einen Maximalbetrag (2390 Franken monatlich), der höchstens doppelt so hoch sein darf. Bei verheirateten Rentnern gibt es einen besonderen Abzug, der umgangssprachlich auch als «Heiratsstrafe» bekannt ist, welcher besagt, dass die Summe der beiden Einzelrenten eines Ehepaars darf nicht grösser sein als 150 Prozent der Maximalrente. Wird dieser Höchstbetrag überschritten, werden die beiden Einzelrenten entsprechend gekürzt. Sprich bei Ehepaaren wird 25% weniger Rente bezahlt, was daran liegt, dass die AHV zu einer Zeit ins Leben gerufen wurde, als es nicht üblich war, dass verschiedene Personen in einem gemeinsamen Haushalt leben ohne verheiratet zu sein. Wenn man jedoch zusammenlebt, kann man sich viele Kosten teilen und spart somit, darum benötigt man im Alter auch weniger Geld. Da es heute jedoch üblich ist, dass man auch in form eines Konkubinats (unverheiratete Menschen welche zusammenleben) zusammenlebt, gibt es einen besonderen Nachteil, sollte man als Verheiratetes paar in die Rente gehen. Ich persönlich finde das ganze nicht korrekt, leider wurde jedoch jüngst in einer Abstimmung entschieden, das ganze so zu belassen. Ich hoffe, dass sich dies in Zukunft trotzdem bald ändert. Es ist möglich, diese Rente früher zu erhalten, jedoch wird damit die monatliche Rente lebenslang um 6.8% pro Jahr welches man früher in Pension geht gekürzt. Die Rente kann auch aufgeschoben werden, was die Rente für jedes weitere Jahr Arbeit um 5.2% erhöht. Auf das erwirtschaftete Geld nach der Pensionierung muss jedoch trotzdem die AHV gezahlt werden, man hat jedoch einen monatlichen Freibetrag von 1400 Franken. Die AHV ist dazu da, das Existenzminimum abzudecken, jedoch wird dies mit jedem weiteren Jahr schwerer und die Zahl der Altersarmut steigt auch immer mehr an. Ausserdem ist das Umlagesystem darauf ausgelegt, dass es stets mehr Junge Einwohner im Land braucht, welche arbeiten und den Älteren die Pension mit der AHV Umlage bezahlen. Genau dieser Umstand ist jedoch nicht mehr gegeben, da es durch die Fortschritte der Medizin und Technik immer mehr Ältere Personen gibt welche auch immer länger leben. Mittlerweile gibt es diverse andere Steuern und Beiträge, die nebenbei auch in die AHV fliessen, ohne diese wäre diese bereits heute sehr knapp besichert. Man muss kein Mathe-Genie sein, um zu erkennen, dass es für die letzten nicht mehr aufgeht, oder wie man so schön sagt: «Die letzten beissen die Hunde». Es ist also nötig, sich mit dem Thema Rente und Altersvorsorge bereits in jungen Jahren auseinanderzusetzen.


Die 2. Säule oder auch Berufliche Vorsorge: In die Pensionskasse wird eingezahlt, sofern man mehr als 21’510 Franken Jahreslohn (Stand 01.01.2021) verdient und über 25 Jahre alt ist, es ist jedoch auch möglich eine Nachzahlung von Beitragslücken zu vollziehen um etwaige Lücken zu schliessen. Die Beiträge werden zur hälfte vom Arbeitnehmer und zur hälfte vom Arbeitgeber geteilt. Die höhe des Betrages hängt wie bei der AHV vom Lohn ab und wird durch einen Prozentsatz bestimmt, dieser Beginnt mit 25 Jahren bei 3.5% (total also 7%) und endet ab 55 Jahren bis zum Renteneintritt bei 9 % (total 18%). Ältere Arbeitnehmer sind somit einerseits erfahrene Arbeiter, andererseits jedoch auch teuer, da man fast 10% auf den Lohn drauflegen muss. Es gibt viele ältere und arbeitswillige Schweizer, die deswegen mühe haben eine neue Anstellung zu finden. Anders als bei der AHV wird das Geld in der Pensionskasse nicht im Umlageverfahren aufgeteilt, sondern man zahlt auf sein eigenes BVG Konto ein. Dieses Geld wird verzinst, momentan natürlich zu einem sehr geringen Satz, und wechselt nach einem Arbeitswechsel mit zur neuen Pensionskasse des neuen Arbeitgebers. Der grösste teil des Vermögens der Schweizer befindet sich in den Pensionskassen, dieses Geld wird ebenfalls mit Eintritt in das Pensionsalter ausbezahlt. Hierbei kann man wählen, ob man das ganze Geld auf einmal ausgezahlt werden haben will oder als Monatliche Rente ausbezahlt haben will. Bei der Monatlichen Rente wird ein Umwandlungssatz des angesparten Kapitals angewendet, welcher vor kurzem noch bei 5.75 % war und nun in den nächsten Jahren auf 4.8% sinken soll. Von 100'000 Franken angespartem Kapital wäre das nun eine Altersrente von 4800 Franken im Jahr. Ich müsste somit über 20 Jahre Rente beziehen, um mein gesamtes angelegtes Kapital wieder zurück zu erhalten. Wer diese Wette eingehen will, darf das gerne tun, doch für mich ist das nichts. Es gibt jedoch Möglichkeiten, das Geld früher zu beziehen: Es ist möglich, dass man für den Kauf eines Selbstbewohnten Eigenheims seine Pensionskassengelder einsetzen kann, genau wie bei der Gründung einer Firma. Natürlich muss, falls das Haus oder die Firma verkauft werden sollten, der Betrag wieder in die Pensionskasse zurückfliessen. Eine weitere Variante ist, bei einem definitiven Wegzug aus der Schweiz: Auch hier ist es möglich, das ganze Geld auszuzahlen. Aber Obacht: Auf den ausbezahlten betrag müssen auch Steuern bezahlt werden! Die 2. Säule ist dazu da, den gewohnten Lebensstandard nach der Pensionierung weiterführen zu können, jedoch ist dies wie bei der AHV nicht mehr in jedem Fall möglich.


Die 3. Säule ist eine freiwillige private Vorsorge, bei welcher man einen gewissen Betrag pro Jahr einzahlen kann, dieser ist durch einen Maximalen jährlichen Betrag gedeckelt. Die 3. Säule gibt es in zwei Varianten, die 3a Säule ist eine gebundene Altersvorsorge für selbständig und unselbständig erwerbstätige. Gebunden bedeutet, dass über das Geld nicht frei verfügt werden kann und erst in der Pensionierung bezogen werden kann. Ein Vorbezug ist jedoch unter denselben Bedingungen wie bei der BVG / 2. Säule erlaubt. (Definitives Verlassen der Schweiz, Erwerb von Selbstbewohntem Eigentum oder Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit). Die Vorteile einer 3a Säule sind eine höhere Rendite / Zins, eine zusätzliche Altersvorsorge welche auch als komplettbetrag oder mit einem bestimmten Umwandlungssatz als monatliche Rente ausbezahlt werden kann, die Auszahlung kann jedoch bereits mit 60 ausgeführt werden und eignet sich für eine Frühpension. Der Höchstbetrag ist im Jahr 2021 bei 6883 Franken, welche man maximal in eine 3. Säule (a) einzahlen kann und von den Steuern abgezogen werden können. Die 3b Säule ist nicht gebunden, über das Geld kann frei verfügt werden und es kann jederzeit ausbezahlt werden, ausserdem hat dieses kein Einzahlungslimit und nur geringe Steuerliche Vorteile. Die 3. Säule kann sowohl bei einer Versicherung als auch bei einer Bank abgeschlossen werden. Bei einer Versicherung schliesst man einen Vertrag ab, welcher den Versicherungsnehmer Verpflichtet monatlich einen gewissen Betrag an die Versicherung zu zahlen, der Betrag kann jederzeit angepasst werden, jedoch muss man mindestens 100 franken monatlich einzahlen. Der Vorteil bei der Versicherung ist jedoch, dass man hierbei auch noch für den Todesfall oder den Erwerbsausfall abgesichert ist, ausserdem gibt es einen garantierten Zins welcher sich nicht ändert. Der Nachteil ist jedoch, dass im Falle von Arbeitslosigkeit oder anderen Finanziellen Problemen der Vertrag aufgehoben werden muss, was einige Gebühren und Kosten nach sich zieht. Durch den Zwang, dass die Beiträge monatlich bezahlt werden müssen und nicht unterbrochen werden können, entsteht meiner Meinung nach ein gewisser Zahlungszwang bzw. eine dauerhafte Verbindlichkeit. Als junger 20-Jährige/r verpflichtet man sich somit, für über 40 Jahre mindestens 100 Franken im Monat zu zahlen, weswegen von einigen Versicherungsvertretern auch grossen Druck auf junge ausgeübt wird, um eine solche Versicherung abzuschliessen, unter anderem da diese auch eine hohe Provision abwirft. Ich bevorzuge ganz klar die Variante einer Bank, bei der es keinen Zahlungszwang gibt und man einfach jedes Jahr das zahlen kann was man will und in einer Finanziellen Notlage oder bei Arbeitslosigkeit einfach nichts einzahlen kann und man dabei keine Nachteile hat. Ich habe selbst verschiedene 3. Säule Konten, alle sind bei Banken und ich werde mir auch in Zukunft keine Lösung einer Versicherung andrehen lassen. Warum ich mehrere Konten habe und wie ich das Geld, welches ich einzahle in ETF’s investieren kann und dabei auch noch Steuern sparen kann, welche Anbieter ich nutze, wie viel ich anlege, welche Performance ich dabei bisher erreichen konnte und vieles mehr erzähle ich euch gerne im nächsten Blogbeitrag, wenn es dann ausschliesslich um die 3. Säule an sich geht.

Quelle: Swisslife.ch

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Stand am

04.04.2021

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