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Der Handel mit Optionen kann für viele Anfänger einschüchternd wirken. Die Vielzahl an Fachbegriffen und die Komplexität der Strategien machen es nicht gerade einfach, einen Einstieg zu finden. In diesem Beitrag möchte ich dir die Grundlagen des Optionshandels näherbringen, insbesondere die Funktionsweise von Cash Secured Puts. Du wirst lernen, was Optionen sind, wie sie funktionieren und wie du diese nutzen kannst, um Aktien zu einem günstigeren Preis zu kaufen oder eine zusätzliche Einnahmequelle zu schaffen. Mit praktischen Beispielen und klaren Erklärungen möchte ich dir die Angst vor dem Optionshandel nehmen und dir das notwendige Wissen vermitteln, um selbstsicher in diesem Bereich zu agieren.


Grundlagen des Optionshandels 

Bevor wir uns den Cash Secured Puts zuwenden, ist es wichtig, die Grundlagen des Optionshandels zu verstehen. Optionen sind Finanzinstrumente, die dir das Recht, aber nicht die Verpflichtung geben, einen bestimmten Vermögenswert zu einem vorher festgelegten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu kaufen oder zu verkaufen.

Es gibt zwei Hauptarten von Optionen: Call-Optionen und Put-Optionen. Eine Call-Option gibt dir das Recht, eine Aktie zu einem bestimmten Preis (dem Ausübungspreis) zu kaufen, während eine Put-Option dir das Recht gibt, eine Aktie zu einem bestimmten Preis zu verkaufen.

Der Optionshandel bietet zahlreiche Vorteile, darunter die Möglichkeit, mit einem relativ kleinen Kapitaleinsatz grosse Gewinne zu erzielen oder Aktien zu einem günstigeren Preis zu erwerben. Allerdings gibt es auch Risiken, die du beachten solltest. Der Wert einer Option hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der aktuelle Aktienkurs, der Ausübungspreis, die Laufzeit der Option und die Volatilität des zugrunde liegenden Vermögenswerts.

Mit diesen Grundlagen im Hinterkopf sind wir bereit, tiefer in die Welt der Cash Secured Puts einzutauchen.


Was sind Cash Secured Puts? Cash Secured Puts sind eine Optionsstrategie, bei der du Put-Optionen auf Aktien verkaufst und gleichzeitig genügend Bargeld hältst, um die Aktien zu kaufen, falls der Ausübungspreis erreicht wird. Diese Strategie ermöglicht es dir, Aktien zu einem niedrigeren Preis zu kaufen, als sie derzeit gehandelt werden, oder eine Prämie zu erhalten, wenn die Option nicht ausgeübt wird. Es ist eine Methode, um entweder eine Rendite auf dein Kapital zu erzielen oder Aktien zu einem gewünschten Preis zu erwerben.


Beispiel für eine Cash Secured Put-Option Stellen wir uns vor, du möchtest Aktien von McDonald's kaufen, die aktuell bei 250 Dollar pro Aktie stehen. Du entscheidest dich, eine Cash Secured Put-Option mit einem Ausübungspreis von 240 Dollar zu verkaufen, die in einem Monat verfällt. Für das Verkaufen dieser Option erhältst du eine Prämie von 3 Dollar pro Aktie. Da Optionen üblicherweise 100 Aktien pro Vertrag umfassen, beträgt die gesamte Prämie 300 Dollar.

Nun gibt es verschiedene Szenarien, die sich innerhalb des Monats abspielen können:

  1. McDonald's bleibt über 240 Dollar pro Aktie: In diesem Fall wird die Option nicht ausgeübt, da es keinen Sinn ergibt, die Aktie für 240 Dollar zu verkaufen, wenn sie auf dem offenen Markt für mehr gehandelt wird. Du behältst die Prämie von 300 Dollar und musst die Aktien nicht kaufen. Dein Gewinn beträgt also 300 Dollar.

  2. McDonald's fällt auf 240 Dollar pro Aktie oder darunter: Wenn der Kurs auf oder unter 240 Dollar fällt, bist du verpflichtet, die Aktien zum Ausübungspreis von 240 Dollar zu kaufen. Du erhältst jedoch immer noch die Prämie von 3 Dollar pro Aktie, was effektiv bedeutet, dass du die Aktien für 237 Dollar pro Aktie (240 Dollar - 3 Dollar Prämie) gekauft hast. Wenn der Aktienkurs beispielsweise auf 235 Dollar fällt, hast du theoretisch die Aktien für 237 Dollar gekauft und stehst somit leicht im Minus.


Zusammenfassung der Szenarien Diese Szenarien zeigen die potenziellen Gewinne und Verluste, die beim Handel mit Cash Secured Puts entstehen können. Du kannst entweder eine konstante Einnahmequelle durch die Prämien generieren oder Aktien zu einem günstigeren Preis erwerben. Es ist wichtig, sowohl die Chancen als auch die Risiken dieser Strategie sorgfältig abzuwägen.


Szenario 1: Kurs bleibt über dem Ausübungspreis Stellen wir uns vor, der aktuelle Kurs von McDonald's liegt bei 250 Dollar pro Aktie, und du hast eine Cash Secured Put-Option mit einem Ausübungspreis von 240 Dollar verkauft. Innerhalb des nächsten Monats bleibt der Kurs von McDonald's über 240 Dollar pro Aktie. In diesem Fall wird die Option nicht ausgeübt, da es keinen Sinn ergibt, die Aktie für 240 Dollar zu verkaufen, wenn sie auf dem offenen Markt für mehr gehandelt wird. Du behältst die Prämie von 300 Dollar und musst die Aktien nicht kaufen. Dein Gewinn beträgt also 300 Dollar.


Szenario 2: Kurs fällt genau auf den Ausübungspreis Nehmen wir an, McDonald's fällt innerhalb des Monats genau auf 240 Dollar pro Aktie. In diesem Fall wird die Option ausgeübt, und du bist verpflichtet, die Aktien zum Ausübungspreis von 240 Dollar zu kaufen. Du erhältst jedoch immer noch die Prämie von 3 Dollar pro Aktie, was effektiv bedeutet, dass du die Aktien für 237 Dollar pro Aktie (240 Dollar - 3 Dollar Prämie) gekauft hast. Da der aktuelle Kurs 240 Dollar beträgt, hast du einen Buchgewinn von 3 Dollar pro Aktie oder insgesamt 300 Dollar.


Szenario 3: Kurs fällt leicht unter den Ausübungspreis In einem anderen Szenario fällt der Kurs von McDonald's auf 235 Dollar pro Aktie. Du bist verpflichtet, die Aktien zum Ausübungspreis von 240 Dollar zu kaufen. Du erhältst jedoch die Prämie von 3 Dollar pro Aktie, was effektiv bedeutet, dass du die Aktien für 237 Dollar pro Aktie (240 Dollar - 3 Dollar Prämie) gekauft hast. Da der aktuelle Kurs 235 Dollar beträgt, hast du einen Buchverlust von 2 Dollar pro Aktie oder insgesamt 200 Dollar.


Szenario 4: Kurs fällt deutlich unter den Ausübungspreis Jetzt nehmen wir an, McDonald's fällt auf 200 Dollar pro Aktie. Du bist verpflichtet, die Aktien zum Ausübungspreis von 240 Dollar zu kaufen. Du erhältst jedoch die Prämie von 3 Dollar pro Aktie, was effektiv bedeutet, dass du die Aktien für 237 Dollar pro Aktie (240 Dollar - 3 Dollar Prämie) gekauft hast. Da der aktuelle Kurs 200 Dollar beträgt, hast du einen Buchverlust von 37 Dollar pro Aktie oder insgesamt 3.700 Dollar.


Dauer und Verfall von Optionen 

Ein entscheidender Faktor beim Handel mit Optionen ist die Laufzeit der Option. Die Laufzeit gibt an, wie lange der Käufer der Option das Recht hat, die zugrunde liegende Aktie zum festgelegten Ausübungspreis zu verkaufen. Optionen haben ein Verfallsdatum, nach dem sie wertlos werden, falls sie nicht ausgeübt werden.

Je länger die Laufzeit einer Option, desto höher ist in der Regel der Preis der Option, da dem Käufer mehr Zeit gegeben wird, um von Kursbewegungen zu profitieren. Um dies besser zu verstehen, betrachten wir zwei Cash Secured Put-Optionen auf die McDonald's-Aktie, beide mit einem Ausübungspreis von 240 Dollar:

  1. Option mit einer Laufzeit von 1 Monat: Diese Option könnte beispielsweise 3 Dollar pro Aktie kosten. Der Gesamtpreis für einen Vertrag (100 Aktien) beträgt somit 300 Dollar.

  2. Option mit einer Laufzeit von 6 Monaten: Dieselbe Option mit einer längeren Laufzeit könnte 10 Dollar pro Aktie kosten, was insgesamt 1.000 Dollar für einen Vertrag bedeutet.

Die längere Laufzeit erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Aktienkurs den Ausübungspreis unterschreitet, was die höhere Prämie erklärt. Trader müssen abwägen, wie viel Zeit sie sich für eine bestimmte Kursbewegung geben möchten und bereit sein, dafür eine höhere Prämie zu zahlen.


Wichtige Hinweise 

Der Handel mit Optionen bietet grosse Chancen, birgt aber auch erhebliche Risiken. Hier sind einige wichtige Punkte, die du beachten solltest:

  1. Verlustrisiko: Beim Verkauf von Cash Secured Puts kannst du gezwungen werden, Aktien zu einem höheren Preis zu kaufen, als sie auf dem Markt wert sind. Im schlimmsten Fall endet die Option wertlos, und du verlierst den potenziellen zusätzlichen Gewinn.

  2. Zeitfaktor: Optionen haben ein Verfallsdatum. Je näher dieses Datum rückt, desto weniger wertvoll wird die Option, falls der Aktienkurs sich nicht in die gewünschte Richtung bewegt. Dies wird als Zeitwertverlust bezeichnet.

  3. Marktbedingungen: Optionen sind stark von den Marktbedingungen abhängig. Volatilität, Unternehmensnachrichten und gesamtwirtschaftliche Entwicklungen können den Aktienkurs und somit den Wert der Option beeinflussen.

  4. Kenntnis der Plattform: Bevor du mit dem Optionshandel beginnst, solltest du dich gründlich mit der Handelsplattform vertraut machen, die du verwendest. Jede Plattform hat ihre eigenen Besonderheiten und Funktionen, die du kennen musst, um effektiv handeln zu können.

  5. Diversifikation: Setze nicht dein gesamtes Kapital auf eine einzelne Option. Diversifikation ist eine wichtige Strategie, um Risiken zu minimieren und dein Portfolio zu schützen.


Cash Secured Puts

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Der Handel mit Optionen kann für viele Anfänger einschüchternd wirken. Die Vielzahl an Fachbegriffen und die Komplexität der Strategien machen es nicht gerade einfach, einen Einstieg zu finden. In diesem Beitrag möchte ich dir die Grundlagen des Optionshandels näherbringen, insbesondere die Funktionsweise von Covered Calls. Du wirst lernen, was Optionen sind, wie sie funktionieren und wie du diese nutzen kannst, um eine konstante Einnahmequelle zu schaffen. Mit praktischen Beispielen und klaren Erklärungen möchte ich dir die Angst vor dem Optionshandel nehmen und dir das notwendige Wissen vermitteln, um selbstsicher in diesem Bereich zu agieren.


Grundlagen des Optionshandels 

Bevor wir uns den Covered Calls zuwenden, ist es wichtig, die Grundlagen des Optionshandels zu verstehen. Optionen sind Finanzinstrumente, die dir das Recht, aber nicht die Verpflichtung geben, einen bestimmten Vermögenswert zu einem vorher festgelegten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu kaufen oder zu verkaufen.

Es gibt zwei Hauptarten von Optionen: Call-Optionen und Put-Optionen. Eine Call-Option gibt dir das Recht, eine Aktie zu einem bestimmten Preis (dem Ausübungspreis) zu kaufen, während eine Put-Option dir das Recht gibt, eine Aktie zu einem bestimmten Preis zu verkaufen.

Der Optionshandel bietet zahlreiche Vorteile, darunter die Möglichkeit, mit einem relativ kleinen Kapitaleinsatz grosse Gewinne zu erzielen. Allerdings gibt es auch Risiken, die du beachten solltest. Der Wert einer Option hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der aktuelle Aktienkurs, der Ausübungspreis, die Laufzeit der Option und die Volatilität des zugrunde liegenden Vermögenswerts.

Mit diesen Grundlagen im Hinterkopf sind wir bereit, tiefer in die Welt der Covered Calls einzutauchen.


Was sind Covered Calls? 

Covered Calls sind eine beliebte Strategie unter Aktienmarktinvestoren, um eine konstante Einnahmequelle zu generieren. Bei dieser Strategie verkaufst du Call-Optionen auf Aktien, die du bereits besitzt. Indem du die Option verkaufst, erhältst du eine Prämie (eine feste Zahlung), die dir sofort gutgeschrieben wird. Der Nachteil ist, dass du dein Potenzial auf Kursgewinne der Aktie während der Laufzeit der Option einschränkst.


Beispiel für eine Covered Call-Option 

Stellen wir uns vor, du besitzt Aktien von McDonald's, die aktuell bei 250 Dollar pro Aktie stehen. Du entscheidest dich, eine Covered Call-Option mit einem Ausübungspreis von 260 Dollar zu verkaufen, die in zwei Monaten verfällt. Für das Verkaufen dieser Option erhältst du eine Prämie von 5 Dollar pro Aktie. Da Optionen üblicherweise 100 Aktien pro Vertrag umfassen, beträgt die gesamte Prämie 500 Dollar.

Nun gibt es verschiedene Szenarien, die sich innerhalb der zwei Monate abspielen können:

  1. McDonald's fällt auf 240 Dollar pro Aktie: In diesem Fall wird die Option nicht ausgeübt, da es keinen Sinn ergibt, die Aktie für 260 Dollar zu kaufen, wenn sie auf dem offenen Markt für 240 Dollar erhältlich ist. Du behältst die 500 Dollar Prämie und deine Aktien.

  2. McDonald's bleibt bei 250 Dollar pro Aktie: Auch in diesem Fall wird die Option nicht ausgeübt. Du behältst die Prämie von 500 Dollar, und deine Aktien bleiben unverändert.

  3. McDonald's steigt auf 255 Dollar pro Aktie: Die Option wird ebenfalls nicht ausgeübt, da der aktuelle Preis unter dem Ausübungspreis von 260 Dollar liegt. Du behältst die Prämie und profitierst zusätzlich von einem leichten Kursanstieg der Aktie.

  4. McDonald's steigt auf 270 Dollar pro Aktie: In diesem Fall wird die Option ausgeübt. Du musst deine Aktien für 260 Dollar verkaufen, obwohl sie auf dem Markt für 270 Dollar wert sind. Du erhältst jedoch die Prämie von 500 Dollar und den Verkaufserlös von 260 Dollar pro Aktie.


Szenario 1: Kurs fällt Stellen wir uns vor, der aktuelle Kurs von McDonald's liegt bei 250 Dollar pro Aktie, und du hast eine Covered Call-Option mit einem Ausübungspreis von 260 Dollar verkauft. Innerhalb der nächsten zwei Monate fällt der Kurs von McDonald's auf 240 Dollar pro Aktie. In diesem Fall wird die Option nicht ausgeübt, da es keinen Sinn ergibt, die Aktie für 260 Dollar zu kaufen, wenn sie auf dem offenen Markt für 240 Dollar erhältlich ist. Du behältst die 500 Dollar Prämie und deine Aktien, die jetzt 240 Dollar wert sind. Dein Gesamtverlust beträgt also den Kursverlust deiner Aktien, abzüglich der Prämie: 10 Dollar pro Aktie (250 - 240), also insgesamt 1.000 Dollar minus der 500 Dollar Prämie, was einen Nettowertverlust von 500 Dollar ergibt.


Szenario 2: Kurs bleibt gleich Nehmen wir an, McDonald's bleibt innerhalb der zwei Monate bei 250 Dollar pro Aktie. Auch in diesem Fall wird die Option nicht ausgeübt, da der aktuelle Preis unter dem Ausübungspreis von 260 Dollar liegt. Du behältst die Prämie von 500 Dollar, und deine Aktien bleiben unverändert. In diesem Szenario hast du keinen Kursgewinn oder -verlust auf deine Aktien, aber du hast die Prämie von 500 Dollar verdient.


Szenario 3: Kurs steigt leicht In einem anderen Szenario steigt der Kurs von McDonald's auf 255 Dollar pro Aktie. Die Option wird ebenfalls nicht ausgeübt, da der aktuelle Preis unter dem Ausübungspreis von 260 Dollar liegt. Du behältst die Prämie von 500 Dollar und profitierst zusätzlich von einem leichten Kursanstieg der Aktie um 5 Dollar pro Aktie (von 250 auf 255 Dollar). Dein Gesamtgewinn beträgt somit die 500 Dollar Prämie plus den Kursgewinn von 500 Dollar (5 Dollar pro Aktie mal 100 Aktien), also insgesamt 1.000 Dollar.


Szenario 4: Kurs steigt deutlich Jetzt nehmen wir an, McDonald's steigt auf 270 Dollar pro Aktie. In diesem Fall wird die Option ausgeübt. Du musst deine Aktien für 260 Dollar verkaufen, obwohl sie auf dem Markt für 270 Dollar wert sind. Du erhältst jedoch die Prämie von 500 Dollar und den Verkaufserlös von 260 Dollar pro Aktie. Dein Gewinn beträgt somit die 500 Dollar Prämie plus den Kursgewinn von 10 Dollar pro Aktie (von 250 auf 260 Dollar), also insgesamt 1.500 Dollar. Du verpasst jedoch den zusätzlichen Kursgewinn von 10 Dollar pro Aktie (von 260 auf 270 Dollar), der dir durch den Verkauf der Call-Option entgangen ist.


Dauer und Verfall von Optionen 

Ein entscheidender Faktor beim Handel mit Optionen ist die Laufzeit der Option. Die Laufzeit gibt an, wie lange der Käufer der Option das Recht hat, die zugrunde liegende Aktie zum festgelegten Ausübungspreis zu kaufen. Optionen haben ein Verfallsdatum, nach dem sie wertlos werden, falls sie nicht ausgeübt werden.

Je länger die Laufzeit einer Option, desto höher ist in der Regel der Preis der Option, da dem Käufer mehr Zeit gegeben wird, um von Kursbewegungen zu profitieren. Um dies besser zu verstehen, betrachten wir zwei Covered Call-Optionen auf die


McDonald's-Aktie, beide mit einem Ausübungspreis von 260 Dollar:

  1. Option mit einer Laufzeit von 2 Monaten: Diese Option könnte beispielsweise 5 Dollar pro Aktie kosten. Der Gesamtpreis für einen Vertrag (100 Aktien) beträgt somit 500 Dollar.

  2. Option mit einer Laufzeit von 6 Monaten: Dieselbe Option mit einer längeren Laufzeit könnte 12 Dollar pro Aktie kosten, was insgesamt 1.200 Dollar für einen Vertrag bedeutet.


Die längere Laufzeit erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Aktienkurs den Ausübungspreis überschreitet, was die höhere Prämie erklärt. Trader müssen abwägen, wie viel Zeit sie sich für eine bestimmte Kursbewegung geben möchten und bereit sein, dafür eine höhere Prämie zu zahlen.


Wichtige Hinweise 

Der Handel mit Optionen bietet grosse Chancen, birgt aber auch erhebliche Risiken. Hier sind einige wichtige Punkte, die du beachten solltest:

  1. Verlustrisiko: Beim Verkauf von Covered Calls kannst du die Kursgewinne über dem Ausübungspreis verpassen, falls der Aktienkurs deutlich steigt. Im schlimmsten Fall endet die Option wertlos, und du verlierst den potenziellen zusätzlichen Gewinn.

  2. Zeitfaktor: Optionen haben ein Verfallsdatum. Je näher dieses Datum rückt, desto weniger wertvoll wird die Option, falls der Aktienkurs sich nicht in die gewünschte Richtung bewegt. Dies wird als Zeitwertverlust bezeichnet.

  3. Marktbedingungen: Optionen sind stark von den Marktbedingungen abhängig. Volatilität, Unternehmensnachrichten und gesamtwirtschaftliche Entwicklungen können den Aktienkurs und somit den Wert der Option beeinflussen.

  4. Kenntnis der Plattform: Bevor du mit dem Optionshandel beginnst, solltest du dich gründlich mit der Handelsplattform vertraut machen, die du verwendest. Jede Plattform hat ihre eigenen Besonderheiten und Funktionen, die du kennen musst, um effektiv handeln zu können.

  5. Diversifikation: Setze nicht dein gesamtes Kapital auf eine einzelne Option. Diversifikation ist eine wichtige Strategie, um Risiken zu minimieren und dein Portfolio zu schützen.


Covered Calls



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Put-Optionen sind eine Art von Finanzkontrakten, die dir das Recht, aber nicht die Verpflichtung geben, eine Aktie zu einem vorher festgelegten Preis (dem sogenannten Ausübungspreis) innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu verkaufen. Als Käufer einer Put-Option spekulierst du darauf, dass der Aktienkurs fallen wird. Der Verkäufer der Put-Option, auch Stillhalter genannt, erhält eine Prämie für das Gewähren dieses Rechts.

Die Funktionsweise einer Put-Option lässt sich am besten durch ein einfaches Beispiel erklären. Dabei gehen wir Schritt für Schritt durch, wie eine Put-Option funktioniert und wie sie zu Gewinnen oder Verlusten führen kann.


Beispiel für eine Put-Option 

Stellen wir uns vor, die Aktie von McDonald's steht derzeit bei 250 Dollar pro Aktie. Du kaufst eine Put-Option, die dir das Recht gibt, McDonald's innerhalb der nächsten 30 Tage zu einem Preis von 240 Dollar pro Aktie zu verkaufen. Für dieses Recht zahlst du eine Prämie von 2 Dollar pro Aktie. Da Optionen üblicherweise 100 Aktien pro Vertrag umfassen, beträgt die gesamte Prämie 200 Dollar.

Nun gibt es verschiedene Szenarien, die sich innerhalb der 30 Tage abspielen können:

  1. McDonald's fällt auf 220 Dollar pro Aktie: In diesem Fall kannst du die Aktie zu 220 Dollar kaufen und sofort für 240 Dollar verkaufen. Dein Gewinn pro Aktie beträgt 20 Dollar (240 - 220). Nach Abzug der Prämie von 2 Dollar bleibt ein Nettogewinn von 18 Dollar pro Aktie, was insgesamt 1.800 Dollar für den gesamten Vertrag bedeutet.

  2. McDonald's fällt auf 238 Dollar pro Aktie: Du kannst die Aktie für 238 Dollar kaufen und zu 240 Dollar verkaufen. Der Bruttogewinn beträgt 2 Dollar pro Aktie. Nach Abzug der Prämie von 2 Dollar hast du jedoch keinen Gewinn, aber auch keinen Verlust. Du gehst in diesem Szenario mit einer Null auf.

  3. McDonald's bleibt bei 250 Dollar oder steigt darüber: Wenn der Aktienkurs über dem Ausübungspreis bleibt, ist die Option wertlos. Du würdest deine Prämie von 200 Dollar verlieren.

Dieses Beispiel zeigt, dass Put-Optionen ein mächtiges Werkzeug sein können, um von fallenden Aktienkursen zu profitieren. Sie bergen jedoch auch das Risiko eines Totalverlusts der eingesetzten Prämie, falls der Aktienkurs nicht wie erwartet fällt.

Mit diesem Verständnis der Funktionsweise von Put-Optionen bist du nun bereit, verschiedene Szenarien zu betrachten, die zu Gewinnen oder Verlusten führen können.

 

Szenarien für Gewinne und Verluste


Szenario 1: Kurs fällt deutlich Stellen wir uns vor, der aktuelle Kurs von McDonald's liegt bei 250 Dollar pro Aktie, und du hast eine Put-Option mit einem Ausübungspreis von 240 Dollar gekauft. Innerhalb der nächsten 30 Tage fällt der Kurs von McDonald's auf 220 Dollar pro Aktie. In diesem Fall kannst du die Aktie zu 220 Dollar kaufen und sofort für 240 Dollar verkaufen. Dein Gewinn pro Aktie beträgt 20 Dollar (240 - 220). Nach Abzug der Prämie von 2 Dollar pro Aktie bleibt ein Nettogewinn von 18 Dollar pro Aktie, was insgesamt 1.800 Dollar für den gesamten Vertrag bedeutet.


Szenario 2: Geringer Kursrückgang Nehmen wir an, McDonald's fällt innerhalb der 30 Tage nur auf 238 Dollar pro Aktie. Auch in diesem Fall kannst du die Aktie zu 238 Dollar kaufen und zu 240 Dollar verkaufen. Der Bruttogewinn beträgt 2 Dollar pro Aktie. Nach Abzug der Prämie von 2 Dollar hast du jedoch keinen Gewinn, aber auch keinen Verlust. Du gehst in diesem Szenario mit einer Null auf.


Szenario 3: Kurs bleibt gleich oder steigt In einem anderen Szenario bleibt der Kurs von McDonald's bei 250 Dollar pro Aktie oder steigt darüber. Hier ist deine Option wertlos, weil es keinen Sinn ergibt, die Aktie für 240 Dollar zu verkaufen, wenn du sie auf dem offenen Markt für 250 Dollar oder mehr verkaufen kannst. Du verlierst die gezahlte Prämie von 200 Dollar.


Zusammenfassung der Szenarien, diese Szenarien zeigen die potenziellen Gewinne und Verluste, die beim Handel mit Put-Optionen entstehen können. Während ein deutlicher Kursrückgang zu erheblichen Gewinnen führen kann, bergen stagnierende oder steigende Kurse das Risiko eines Totalverlusts der eingesetzten Prämie. Daher ist es wichtig, sowohl die Chancen als auch die Risiken des Optionshandels sorgfältig abzuwägen.

Mit diesen Szenarien im Hinterkopf sind wir bereit, die Bedeutung der Laufzeit und des Verfallsdatums von Optionen zu besprechen und praktische Beispiele zu betrachten.

 

Dauer und Verfall von Optionen und praktische Beispiele und Plattformanleitung

Dauer und Verfall von Optionen ein entscheidender Faktor beim Handel mit Optionen ist die Laufzeit der Option. Die Laufzeit gibt an, wie lange der Käufer der Option das Recht hat, die zugrunde liegende Aktie zum festgelegten Ausübungspreis zu verkaufen. Optionen haben ein Verfallsdatum, nach dem sie wertlos werden, falls sie nicht ausgeübt werden.

Je länger die Laufzeit einer Option, desto höher ist in der Regel der Preis der Option, da dem Käufer mehr Zeit gegeben wird, um von Kursbewegungen zu profitieren. Um dies besser zu verstehen, betrachten wir zwei Put-Optionen auf die McDonald's-Aktie, beide mit einem Ausübungspreis von 240 Dollar:

  1. Option mit einer Laufzeit von 30 Tagen: Diese Option könnte beispielsweise 2 Dollar pro Aktie kosten. Der Gesamtpreis für einen Vertrag (100 Aktien) beträgt somit 200 Dollar.

  2. Option mit einer Laufzeit von 6 Monaten: Dieselbe Option mit einer längeren Laufzeit könnte 6 Dollar pro Aktie kosten, was insgesamt 600 Dollar für einen Vertrag bedeutet.

Die längere Laufzeit erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Aktienkurs den Ausübungspreis unterschreitet, was die höhere Prämie erklärt. Trader müssen abwägen, wie viel Zeit sie sich für eine bestimmte Kursbewegung geben möchten und bereit sein, dafür eine höhere Prämie zu zahlen.

Wichtige Hinweise der Handel mit Optionen bietet grosse Chancen, birgt aber auch erhebliche Risiken. Hier sind einige wichtige Punkte, die du beachten solltest:

  1. Verlustrisiko: Beim Kauf von Put-Optionen kannst du die gesamte Prämie verlieren, wenn der Aktienkurs nicht wie erwartet fällt. Im schlimmsten Fall endet die Option wertlos, und du verlierst den gesamten Einsatz.

  2. Zeitfaktor: Optionen haben ein Verfallsdatum. Je näher dieses Datum rückt, desto schneller verliert die Option an Wert, falls der Aktienkurs sich nicht in die gewünschte Richtung bewegt. Dies wird als Zeitwertverlust bezeichnet.

  3. Marktbedingungen: Optionen sind stark von den Marktbedingungen abhängig. Volatilität, Unternehmensnachrichten und gesamtwirtschaftliche Entwicklungen können den Aktienkurs und somit den Wert der Option beeinflussen.

  4. Kenntnis der Plattform: Bevor du mit dem Optionshandel beginnst, solltest du dich gründlich mit der Handelsplattform vertraut machen, die du verwendest. Jede Plattform hat ihre eigenen Besonderheiten und Funktionen, die du kennen musst, um effektiv handeln zu können.

  5. Diversifikation: Setze nicht dein gesamtes Kapital auf eine einzelne Option. Diversifikation ist eine wichtige Strategie, um Risiken zu minimieren und dein Portfolio zu schützen.


Put Optionen

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