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Aktualisiert: 10. Feb. 2022

Im Februar ging mein Depot Steil bergauf, nur um danach wieder zu fallen. Insgesamt steht mein Portfolio jedoch höher als jemals zuvor, ich habe sogar kurzfristig ein neues All Time High erreicht. In Summe bedeutet das für mein Portfolio 6.8% Rendite im Februar welches einen Buchgewinn von über 7'808.18 Euro widerspiegelt! Der Portfolio-wert steigt damit auf ein neues "All-Time-High" von 163'951.77 Euro!

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Gesamtperformance Februar

+6.8% (7'808.18 Euro)


Cashflow

142.41 Euro

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Asset Allocation

Wie beim Bau eines Eigenheims ist es wichtig, einen entsprechenden Plan zu haben, sonst schafft man es nicht, sich sein Wunsch-Portfolio zu haben. Ich investiere hauptsächlich in Aktien, habe jedoch auch einige weitere Asset Klassen. Bei den Aktien handelt es sich zu etwa 60% soliden Dividenden-starke Titel und 40% Wachstumswerte wie Amazon und Co. Für mich gibt es kein "Entweder-oder", auch einige ETF's sind in meinem Portfolio, genau so wie Kryptowährungen, Edelmetalle und P2P Kredite. Schreib mir doch in die Kommentare was du davon hältst und wie sieht eigentlich deine Asset Allocation aus?

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Aktien


Portfolio-Übersicht

Ich habe meine Sparpläne welche automatisch und passiv Aktien kaufen, das reicht mir momentan. Ich habe diesen Monat keine Einzelkäufe getätigt. Neu bespare ich jedoch auch Take 2 Interactive, da ich dieses Unternehmen als sehr innovativ im Gaming Bereich erachte.

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Einzelkäufe

Keine Einzelkäufe


Sparplankäufe

Im Februar habe ich Insgesamt 2125 Euro passiv über Sparpläne in Aktien Investiert. In der Liste unterhalb seht ihr eine Liste der Aktien welche ich über die Sparpläne der Consorsbank gekauft habe. (Alphabetisch inklusive der entsprechenden Beträge welche investiert wurden, einige davon sind verlinkt, dass ihr direkt auf meine Aktienanalyse des entsprechenden Titels kommt)


25€ 3M

25€ ABBVIE INC

50€ ALIBABA

100€ ALPHABET INC

25€ ALTRIA GRP INC

100€ AMAZON.COM INC.

100€ APPLE INC.

25€ AT + T INC.

50€ BAIDU INC.

50€ BERKSHIRE. H.B

50€ Blackrock

25€ BRIT.AMER.TOBACCO

25€ DANAHER

25€ DIAGEO PLC

25€ EXXON MOBIL CORP.

100€ FACEBOOK INC.

25€ GILEAD SCIENCES

25€ HANNOVER RUECK SE

25€ HENKEL AG+CO.KGAA

25€ HOME DEPOT INC.

25€ Illinois Tool Works

25€ IMPERIAL BRANDS PLC

25€ LVMH EO

25€ MASTERCARD INC.

25€ MCDONALDS CORP.

100€ MICROSOFT

25€ MUENCH.RUECKVERS.

100€ NETFLIX INC.

25€ NIKE INC

25€ NOVO-NORDISK

100€ NVIDIA CORP.

25€ PEPSICO INC.

25€ PHILIP MORRIS INTL INC.

25€ SAMSUNG

25€ STARBUCKS CORP.

50€ Take 2 Interactive

50€ TENCENT HLDGS

100€ TESLA INC.

25€ TEXAS INSTR.

25€ UNILEVER

25€ VISA INC.

25€ VONOVIA SE


Branchenübersicht

Meine Branchenübersicht zeigt ganz klar einen hohen Tech Anteil, ich muss zugeben, ich bin ein grosser Fan der Tech Branche, gleichzeitig muss ich jedoch zugeben, dass die Zyklischen Konsumgüter etwas verzerrt sind, weil ich Tesla ebenfalls unter dieser Kategorie habe. Für mich ist es ein für und wider, ob ich Tesla als Autokonzern in den Konsum Bereich oder doch zu den Tech hinzuzählen soll? Ich habe mich für die Konsum Branche entschieden, da das Hauptprodukt ein Fahrzeug ist, welches natürlich viel Technik dahinter hat, aber im Gegensatz zu den anderen Tech Werten, natürlich viel mehr im Offlinegeschäft tätig ist. Schreib mir doch in die Kommentare was du davon hältst und wie sieht eigentlich deine Branchenübersicht aus? Fast 50% meiner Werte sind im Technologie Sektor, obwohl ich ja eine passive Income Strategie nutze, will ich mich an Unternehmen von welchen ich Überzeugt bin beteiligen, unabhängig davon, ob eine Dividende gezahlt wird oder nicht.


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Kursgewinne / Kursverluste Aktien

Im Februar habe ich insgesamt -967 Euro an Kursverlusten mit Aktien gehabt. Ich habe natürlich keine Verluste realisiert, da ich vom künftigen Wachstum der Unternehmen und Wirtschaft nach wie vor Überzeugt bin.

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Dividenden

Auch im Februar haben die Unternehmen welche in meinem Portfolio vertreten sind einen Obolus an ihre Aktionäre abgegeben. Insgesamt komme ich somit auf 69.07 Euro Dividende. Im Vergleich zum Vorjahr (39.49) habe ich damit fast das doppelte an Dividende erhalten.

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ETF’s


Käufe / Verkäufe

Ich kaufe seit Anfang Februar monatlich ETF's für mein Depot mit einem Sparplan über die Consorsbank. Es handelt sich dabei um folgende Werte inkl. der Sparbeiträge:

200€ iShares NASDAQ-100® UCITS ETF (DE)

100€ iShares Core S&P 500 UCITS ETF USD (Acc)

100€ iShares Edge MSCI World Momentum Factor UCITS ETF USD (Acc)


Zusätzlich wird neu auch für meine Kinder ein Sparplan ausgeführt, jedoch ebenfalls auf mein Depot. Hierbei bespare ich ebenfalls die obengenannten ETF's mit der selben Gewichtung, jedoch nur mit einem Betrag von 100 € im Monat:

50€ iShares NASDAQ-100® UCITS ETF (DE)

25€ iShares Core S&P 500 UCITS ETF USD (Acc)

25€ iShares Edge MSCI World Momentum Factor UCITS ETF USD (Acc)


Ich habe bewusst die USA übergewichtet, da ich nach wie vor überzeugt bin, dass dieser Markt in Zukunft weiterhin relevant sein wird. Viele Setzen ja auf China, Indien oder andere Länder. Ich denke auch, dass diese in Zukunft eine tragende Rolle spielen werden, welches Land jedoch das Rennen macht bleibt abzuwarten.


Insgesamt sind damit die Sparpläne bei weiteren 500 Euro angewachsen.



Kursgewinne mit ETF's

-26.42 Euro Kursverluste


P2P


Käufe / Verkäufe

Wie in den letzten Monaten bereits erläutert, bin ich momentan in einer Konsolidierungsphase was die P2P Plattformen angeht. Ich bin nach wie vor von der Asset Klasse P2P überzeugt, jedoch seit längerem nicht von jeder Plattform. Das Geld das ich abgezogen habe wird jedoch in andere, aus meiner Sicht vertrauenswürdigere Plattformen fliessen. Im P2P Bereich ist die Kriese noch nicht vorüber, noch immer werden auf diversen Plattformen nicht alle Zinsen pünktlich bezahlt, einige sind sogar ausgefallen bzw. werden wohl länger nicht Zahlen, wobei sich Crowdestor wieder mit einigen Zinsen zurückgemeldet hat, selbst Grupeer, eine möglicherweise Insolvente Plattform, hat mir ebenfalls wieder Zinsen gutgeschrieben, nur blöd, dass ich nichts davon abheben darf. Schlussendlich bleibt nur noch zu sagen, P2P war und ist ein Investment mit einem erhöhten Risiko, das war bereits vor der Corona Kriese so und wird es auch weiterhin sein. Bei Mintos gab es eine drastische Änderung der AGBs, diese bewirkt, dass die Aufwände der Rückgewinnungen von Zinsen nun auf den Investor abgewälzt werden können, ich sehe dem eher argwöhnisch entgegen, bin jedoch weiterhin investiert.

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Zinsen

Die Zinsen sind von einigen Plattformen ausgeblieben. Einige Plattformen hat es scheinbar heftiger getroffen, um solvent zu bleiben, haben diese die Zinsen für kurze Zeit ausgesetzt, haben jedoch Pläne diese sobald wie möglich weiterzuzahlen. Ob dies der Wahrheit entspricht werden wir in naher Zukunft sehen.

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In Klammern habe ich die Momentane XIRR Rendite bei der Entsprechenden Plattform. Nach eben dieser XIRR Rendite sind die nachfolgenden Plattformen sortiert. Wenn Ihr auf die entsprechende Plattform drückt, landet ihr direkt auf der Webseite. Bei vielen dieser Plattformen gibt es momentan Bonusaktionen, bei denen ihr teilweise erhöhte Renditen(0.5-2%), ein Cashback (1-2%) oder bares Geld (5-10 Euro) zusätzlich erhaltet. Besonders in der jetzigen Situation haben diverse Plattformen die Zinssätze um 1-2% erhöht, um dem höheren Risiko gerecht zu werden.


Bondora (17.44%)*

Crowdestor (13.31%)*

Iuvo (12.58%)

Mintos (10.59%)*

Peerberry (10.56%)*

Crowdestate (10.19%)*

Viventor (10.86%)*

Viainvest (9.98%)*

Twino (9.20%)*

Swaper (7.84%)*

Estateguru (7.64%)*

Bulkestate (7.13%)*

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Insgesamt komme was die Zinsen angeht auf einen Betrag von 73.34 Euro. Im Vergleich zum Februar 2020 (84.56 Euro) komme ich so auf über 25% weniger Cashflow mit P2P Zinsen.


Kryptowährungen


Käufe / Verkäufe

Keine


Kursgewinne

Bitcoin: 9'432 Euro


Rohstoffe


Käufe / Verkäufe

Keine


Kursgewinne

Gold -349Euro

Silber -260 Euro


Gesamtergebnis

Portfolio Wert: 163'951.77 Euro

Gesamter Gewinn: 56'743 Euro


Gesamtübersicht nach Asset Klasse:

Spitzenreiter ist natürlich der Vermögenswert Kryptowährungen, die konstant schlechteste Asset Klasse ist bei mir der Cash Bestand, das ist jedoch klar, von den "Cash Konten" werden gebühren usw. bezahlt und die Zinsen sind ja de Facto nicht vorhanden.

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Gesamtübersicht nach Jahren: 2018 ist etwas verzerrt, da ich kurz vor ende Jahr, vor der Korrektur des Aktienmarktes (-10%) und der Kryptowährungen (-45%) gekauft hatte. Die Bestände haben sich dann 2019 schnell wieder erholt. Ich strebe ein Wachstum von 20% pro Jahr an, was als Buy & Hold Investor doch sehr Zielstrebig ist.

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*Affiliate Links

 
 
 

Aktualisiert: 10. Feb. 2022


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Tesla Inc. (ehemals Tesla Motors) ist ein US Unternehmen mit Sitz in Palo Alto im Silicon Valley, welches als Geschäftsmodell Elektrofahrzeuge sowie Stromspeicheranlagen und Photovoltaikanlagen produziert und diese auch selbst vertreibt. Die Mission von Tesla: Die Beschleunigung des Übergangs zur nachhaltigen Energie. Der Firmenname lehnt an den Physiker und Erfinder Nikola Tesla an und wurde von Martin Eberhard und Marc Tarpenning 2004 in San Carlos im Silicon Valley gegründet. 2004 suchte sich das Duo einige Risikokapitalinvestoren und sie schafften es über 7.5 Millionen Dollar zu sammeln, wovon 6.5 Millionen durch Elon Musk beigesteuert wurden. Elon Musk wurde Vorsitzender des Aufsichtsrats und stach schnell als prägende Galionsfigur heraus.


Neben dem Hauptsitz und den Produktionsstätten betreibt Tesla diverse Stores (Geschäftsfilialen). 2008 wurde der erste Store in los Angeles eröffnet, 2011 waren es bereits 18 Stores (USA und Europa) und 2018 waren es über 300 Stores Weltweit! Die Filialen werden als Showroom geführt, da in diversen Staaten der USA ein Direktverkauf von einem Automobilhersteller nicht erlaubt ist.

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(Planungsbild Gigafactory Berlin-Brandenburg)


In Freemont (Kalifornien) erwarb Tesla 2010 für über 42 Millionen Dollar ein Autowerk von Toyota, in diesem Werk werden die Tesla Model S, X und 3 hergestellt. In Reno, Nevada hat Tesla ab 2014 während mehreren Jahren eine Fabrik für Lithium-Ionen-Zellen und Batteriepakete gebaut, welche die eigenen Fahrzeuge mit preisgünstigen Batterien versorgt. Die Fabrik ist teil der Strategie, Elektrofahrzeuge für den breiten Markt zu bauen. Diese Fabrik, welche den Namen "Gigafactory 1" trägt, soll auch Projekte im Bereich Erneuerbare-Energien-Anlagen wie Solar- und Windkraftanlagen fördern. In Buffalo New York wurde ab 2014-2017 eine Photovoltaikfabrik mit dem Namen "Gigafactory 2" gebaut, welche von der Tesla-Tochter "Solar City" gemietet wird. Seit 2019 besteht eine Produktionsstätte in der Volksrepublik China welche "Gigafactory 3" genannte wird und das Model 3 und Model Y herstellt, in der Endbaustufe wird das Werk eine Produktionskapazität von 500'000 Fahrzeugen im Jahr haben. Die "Gigafactory 4" soll in naher Zukunft in Berlin-Brandenburg entstehen, damit werden etwa 7500 Arbeitsplätze geschaffen. In dem Werk sollen Elektrofahrzeuge und Batterien hergestellt werden. Die Fertigstellung und Aufnahme der Produktion ist für 2021 geplant. Die neusten Gigafactory's sind Nummer 5 in Texas USA und Nummer 6 in Indien.

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(Die Teslamodelle ergeben in der Chronologischen Reihenfolge das Wort "S3XY")


2008 wurde das erste serienmässige elektrische Fahrzeug mit einem Batteriesystem aus Lithium-Ionen-Zellen, der Tesla Roadster, durch Tesla produziert und vermarktet. Der Sportwagen sollte für die "Early Adopters" (erste Personen welche neue Ideen übernehmen) hergestellt werden und mit den Erlösen und Technischen Errungenschaften soll dann die nächste Phase erreicht und Finanziert werden. Im nächsten Entwicklungsschritt sah der Plan Massen-Modelle wie eine Limousine (Model S) vor, auch hier werde die Technischen Technischen Errungenschaften sowie die Erlöse dazu verwendet, die nächste Phase einzuläuten: Das Mittelklasse-Modell mit dem Namen Model 3. (Es sollte ursprünglich Model E heissen, da die Bezeichnung jedoch ein eingetragenes Markenzeichen der Firma Ford ist, hat Tesla das E einfach umgedreht und eine 3 daraus gemacht.) Es folgte das Oberklasse SUV- Modell mit dem Namen Model X, welches durch seine Flügeltüren oder auch "Falcon Wings" Bekanntheit erlangte und zuletzt kam das Model Y als Mittelklasse SUV. Als nächstes wird der Tesla Semi, ein LKW auf den Markt kommen, der Tesla Cybertruck, ein Pickup-Truck, soll ab ende 2021 produziert werden. Die Produktion der Fahrzeuge wurde im Q4 2020 gegenüber der Vorjahresperiode um 71% erhöht, im selben Zeitraum wurde auch die Anzahl der ausgelieferten Fahrzeuge um 61% erhöht. Die Bruttomarge der Herstellung der Fahrzeug beträgt 25%.

(Links: Tesla Pickup / Rechts: Tesla Semi)


Der Antrieb der Fahrzeuge wird durch ein ausgeklügeltes Batteriekonzept sichergestellt: Als Basis des Energiespeichersystems sind Lithium-Ionen-Rundzellen, welche eine Zylinderform haben und 18mm Durchmesser bzw. 65mm länger haben. Um die Batterien in einer nützlichen Frist aufladen zu können, mussten natürlich auch die entsprechenden Zapfsäulen entwickelt werden. 2012 begann Tesla mit der Einrichtung besonders leistungsfähiger Stromtankstellen, diese wurden als "Tesla Supercharger" bekannt. Als erstes wurde in Amerika eine Verbindung von Tankstellen von Ost nach West hergestellt, damit ein Fahrzeug von Tesla ohne Umstände von der Ostküste zur Westküste fahren kann. Anschliessend kamen die Tesla Supercharger Stromtankstellen nach Europa und Asien. In Deutschland gibt es aktuell über 2'000 Supercharger Stationen mit über 20'000 Supercharger Ladesäulen. Die Produktion und der Vertrieb der "Tesla Energy" Produkte wurde im Q4 2020 gegenüber der Vorjahresperiode um 72% erhöht, im selben Zeitraum hat sich Umsatz von Tesla Services um 17%.

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Die Fahrzeuge von Tesla haben alle eine technische Fahrunterstützung welche diverse Elemente eines autonom fahrenden Fahrzeuges verwirklicht. Seit 2015 können die Fahrzeuge den "Autopilot" einschalten, welcher einen Spurhalteassistent, einen Abstandsregeltempomat beinhaltet und es kann mit einem tippen auf den Blinker automatisch die Spur gewechselt werden. Im Oktober 2016 wurde ein verbesserter Autopilot als update auf den Systemen aktualisiert, diese beinhaltet eine halbautonome Steuerung. Beim Update für „Autopilot 2.0 / Full Self Driving Capability“ wurden die Voraussetzungen für eine vollständige Autonomie eingeführt. Das Fahrzeug kann so, in Verbindung mit einem redundanten Kamera- Radar- und Ultraschallsystem (Tesla Vision), auf fast allen Strecken vollkommen autonom fahren. Die Funktion ist noch nicht freigeschaltet und selbst wenn, müssten die Juristen und Experten der entsprechenden Länder erst darüber entscheiden, in welcher Form dies erlaubt werden solle, ausserdem benötigt dies das ändern diverser Passagen in Gesetzestexten des Strassenverkehrs und Verträgen von Versicherungen. Neben Tesla forschen auch weitere Firmen an dieser Technologie, unter anderem Google mit dem Waymo oder Apple welche vor einiger Zeit die Meldung gaben, dass sie auch in diesem Bereich ein Fahrzeug herausbringen wollen. Tesla hat einen grossen Vorteil gegenüber diesen beiden Firmen, da Tesla die Daten der Fahrzeuge welche verkauft wurden auswerten kann und Firmen wie Google auf Testfahrer angewiesen sind.

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Als modernes Technologieunternehmen hat Tesla natürlich auch eine eigene App (iOS und Android), diese verbindet das Mobiltelefon via Bluetooth mit dem Fahrzeug. Mit dieser App kann das Fahrzeug herbeigerufen werden, Ladeoptionen können eingestellt werden, Kofferräume und Schiebedach bedienen, das Fahrzeug hupen oder blinken lassen, die Klimaanlage oder die Heizung einstellen und das Fahrzeug auf eine gewünschte Temperatur bringen, das Fahrzeug aufschliessen oder auch eine Statusabfrage über Innenraumtemperatur, ob das Fahrzeug abgeschlossen ist oder auch den Ladezustand der Batterie.


Tesla hatte von 2007-2014 eine strategische Partnerschaft mit Daimler, in welcher Tesla den Umbau eines Smart in ein Elektrofahrzeug unterstützte. Daimler hatte eine Zeit lang fast 10% Aktienanteile von Tesla, welche nach und nach bis 2014 verkauft wurden. Sehr schade, heute wären die Aktien eine schöne Stange Geld wert! Tesla hat ausserdem seit 2010 eine Kooperation mit Toyota welche mit dem Verkauf der Fabrik in Freemont Kalifornien begann und im selben Jahr eine Kooperation mit Panasonic begonnen, um die Forschung und Entwicklung spezielle Lithium-Ionen-Akkus für die Automobilbranche voranzubringen, ausserdem übernimmt Panasonic im Auftrag von Tesla die Produktion der Batteriezellen der "Gigafactory 1" in Nevada und die Solarzellen- und Photovoltaikfabrik "Gigafactory 2" in Buffalo.


Ende 2015 liess Tesla verlauten, dass sie Lithium-Ionen Speicher für Solaranlagen anbieten wollen. Für Privathaushalte wäre das die "Tesla Powerwall" (7 oder 10 kWh) und für Unternehmen wäre das dann das "Tesla Powerpack"(100kWh). Die Produkte waren sehr erfolgreich, in der ersten Woche gab es bereits Bestellungen in höhe von 800 Millionen Dollar. Die "Tesla Energy" Sparte verkauft ausserdem Solarglas- Dächer welche sowohl Dachziegel als auch Solaranlage sind.

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(Tesla Energy Musterhaus mit Dachziegeln und integrierten Solarpanels)


Es gibt bei Tesla ein kontrovers diskutiertes Thema: Umweltpolitik. An sich sollte man ja denken, ein elektrisch betriebenes Fahrzeug sei Umweltfreundlich, Diverse Umweltaktivisten sind jedoch der Meinung, dass ein normales Fahrzeug mit Brennstoffantrieb 8 Jahre lang fahren müsste um die CO2 Emissionen eines Teslas bei der Herstellung zu erreichen. Dies ist jedoch nicht fertiggedacht, da bei diesen Berechnungen nicht die ganze Herstellungskette und Wertschöpfungskette des Brennstofffahrzeuges betrachtet wird.

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(Herkunft des Tesla Logos)


Galionsfigur Elon Musk wirkt teilweise etwas verrückt, teilweise wie ein Genie, aber Hand aufs Herz, sind die meisten Genies nicht etwas verrückt? Elon Musk ist ein visionär und kauft sich in bestehende Startups ein, ein gutes Beispiel hierfür ist PayPal, mit welchem er den Zahlungsverkehr revolutioniert hat (Disruptive Technologie) und gleichzeitig ein neues eigenes Segment geschaffen hat. Heute gibt es diverse Fin Tech Unternehmen welche sich den Erfolg von PayPal als Inspiration genommen haben. Elon Musk provoziert oft über Twitter und andere Medien, ausserdem interessiert er sich sehr für Kryptowährungen, erst vor kurzem hat er verlauten lassen, dass Tesla in Zukunft auch Bitcoin als Zahlungsmittel annehmen werde und kauft prompt für 1.5 Milliarden Dollar die Kryptowährung Bitcoin. Kleiner Fun Fact zum Logo: Das Logo welches wie ein T aussieht ist ein Element eines Elektromotors im Querschnitt. Genial oder?


Tesla Inc. hat über 70'000 Mitarbeiter und mittlerweile über eine Million batteriebetriebener Elektrofahrzeuge hergestellt, 500'000 wurden im Jahr 2020 verkauft und hat momentan eine Marktkapitalisierung von über 725 Milliarden Euro und ist damit die Wertvollste Automarke bzw. der Wertvollste Automobilhersteller der Welt. Tesla ist sogar mehr Wert als Ford, Honda, BMW, Fiat, Daimler, Volkswagen und Toyota zusammen! Hat jedoch nur knapp 1% Marktanteil an allen verkauften Fahrzeugen weltweit. Die Schulden von Tesla belaufen sich auf fast 30 Milliarden Dollar (ca. 50% Schuldenquote) und der damit verbundene Zinsaufwand liegt bei fast 800 Millionen Dollar und der Free Cashflow liegt bei 2.7 Milliarden Dollar. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist mit über 1200 extrem hoch, was kein wunder ist, da die Gewinne von Tesla noch in einem überschaubaren Rahmen sind. Das Unternehmen zahlt keine Dividende und konzentriert sich auf die Forschung neuer Technologien und Wachstum. Tesla hat im Pandemie Jahr 2020 das erste mal 12 Monate nacheinander schwarze Zahlen geschrieben und kam dadurch im Dezember 2020 in den S&P 500 Index, was der Aktie nochmals Auftrieb an der Börse verschaffte da diverse Indexfonds und ETF's die Aktie nun kaufen müssen um den S&P 500 richtig abbilden zu können, ausserdem ist auch viel FOMO (Fear Of Missing Out = Angst etwas zu verpassen) dahinter. Tesla hat die hohen Preise natürlich gleich genutzt um weitere Aktien auszugeben, was dem Unternehmen eine ordentliche Geld-Spritze einbrachte, für die Aktionäre ist dies natürlich weniger berauschend, da sich die Beteiligungen welche man an Tesla hält verringern. Wichtig zu wissen: Tesla schreibt die schwarzen Zahlen nicht weil sie genügen Autos verkaufen, sondern in die Schwarzen Zahlen kommen Sie durch den Verkauf von CO2- Zertifikaten. CO2 Emissionen werden in vielen Ländern besteuert und wer zu viel CO2 ausstösst muss entweder eine Strafe zahlen, oder Zertifikate von anderen Firmen kaufen, welche ihr Kontingent an Emissionen nicht verbraucht haben um so die eigenen Emissionen abzugelten. Andere Autobauer kaufen diese Zertifikate von Tesla für gutes Geld ab. Jetzt wird es happig: Das KGV (Kurs - Gewinn - Verhältnis) liegt bei sage und schreibe 740! Tesla ist momentan sehr hoch bewertet, weshalb ich nur mittels Sparplänen kaufe.

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(Quelle: Aktienfinder.net)


Der Ausblick um Tesla sieht rosig aus, durch die Gigafactory in Shanghai (China) hat Tesla im Asiatischen Markt einen Fuss in der Tür, dieser wird als einer der Wichtigsten Märkte für die Automobilindustrie gesehen. Durch die Gigafactory in Deutschland und China ist es damit auch möglich, die Fahrzeuge kostengünstiger auszuliefern, da diverse Zölle und Überführungskosten aus den USA entfallen. Diverse Analysten gehen davon aus, dass sich der Umsatz von Tesla in den nächsten 3 Jahren um durchschnittlich 30% steigern wird. Sobald Tesla seine Marktanteile erhöhen kann, werden wohl auch saftige gewinne fliessen, denn die einzigen Unternehmen welche mehr Gewinn pro Fahrzeug erzielen sind Porsche und Ferrari, diese stellen jedoch Luxus Sportwägen her. Das kommt natürlich daher, dass Verbrennungsmotoren erheblich teurer in der Herstellung sind. Dies und die Tatsache, dass Teslas Batterietechnik mehrere Jahre voraus ist verschafft dem Unternehmen einen Vorteil am Elektroautomarkt. Eine weitere Chance ist das Wettrennen zur Stufe 5 im autonomen Fahren, der vollkommenen Autonomie: Falls Tesla dieses Rennen gewinnt könnte Tesla Lizenzen für über 10'000 Dollar pro Fahrzeug an andere Automobilhersteller verkaufen, was die momentane Hohe Bewertung sogar günstig machen würde. Wenn man jedoch die Aktuellen Zahlen mit dem Kurs vergleicht, dann schreit das quasi nach einer Korrektur da das Unternehmen stark Überbewertet scheint. Die FSD (Full-Self-Driving) Lizenzen könnten Milliarden einbringen, die Verkäufe der Fahrzeuge haben in den USA und besonders in Europa und Asien noch enormes Potenzial und die "Tesla Energy" Produkte stehen erst am Anfang!


Die Konkurrenz schläft jedoch nicht, sowohl Volkswagen als auch Toyota sind auf dem Vormarsch im Bereich der Elektromobilität. Die beiden Firma haben jeweils 20 mal so viele Fahrzeuge im Jahr 2020 verkauft wie Tesla, wovon jedoch nur 231'600 Fahrzeuge (214 % Steigerung im vergleich zum Vorjahr) mit Elektromotor sind, was etwa 45% der Summe von allen verkauften Teslafahrzeugen im Jahr 2020 sind . Die Verkäufe aller Elektrofahrzeuge sind Weltweit im Jahr 2020 auf 3.2 Millionen Fahrzeuge angestiegen, eine Steigerung von 46% im vergleich zum Vorjahr. Volkswagen hat am Weltweiten Automobilmarkt (Verbrennungsmotor + Elektromotor) einen Marktanteil von gut 14% und Tesla hat nur knapp unter 1% Marktanteil. Unter der Berücksichtigung des hohen Marktanteils von Volkswagen und dem schnelleren Wachstum in deren Elektromobilitätssparte wäre VW in einer viel besseren Situation den Elektroautomarkt zu bedienen. Ein weiterer Faktor ist die Produkt- und Preisstrategie: Normalerweise in einer ersten Phase günstige Massenfahrzeuge gebaut und danach arbeitet man sich zu Luxusvarianten hoch, Tesla hat das genaue Gegenteil gemacht. Das günstigste Fahrzeug, Tesla Model 3, kostet 35'000 Dollar, während der "VW (2021) ID4. Pro" gerade mal auf 29'995 Dollar Budgetiert wird. Andererseits ist die Reichweite vom Model 3 um mit 260 Meilen (418.429 Km) um 10 Meilen (16.09 Km) höher als die vom Volkswagen Model.

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Ich habe Tesla seit beginn meiner "Investorenkarriere" im Sparplan bei der Consorsbank. Rendite habe ich bislang 686.56% an Kursgewinnen gemacht was ein Plus von über 9'000 Euro sind. Ich habe nicht vor in nächster Zeit weitere Anteile via Einmalkäufe zu erwerben, nur via Sparplan. Ich bin ein begeisterter Tesla Fan und finde Elon Musk ist ein echtes Genie! Tesla ist für mich ein Buy & Hold Investment und ich bin gespannt, wann meine Aktien mehr als ein Tesla Model wert sein wird. Tesla hat momentan eine Grösse von über 12% in meinem Aktiendepot, im Gesamtportfolio macht Tesla etwa 6% aus. Ich lasse mich auf jeden Fall auf die abenteuerliche Fahrt ein, welche Tesla uns allen anbietet. Wie steht es mit euch? Steigt ihr ein oder ist der Wagen eurer Meinung nach bereits zu heiss gelaufen?

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Aktualisiert: 10. Feb. 2022

Dividenden sind immer ein sehr heisses Thema und es gibt diverse Gründe welche für Dividenden Aktien / Ausschüttende ETF’s oder dagegensprechen. Ich investiere neben diversen anderen Assets auch in Dividendenaktien als auch in Aktien welche keine Dividende ausschütten. Ich halte da eine ausgewogene Mischung für eine gute Strategie, das ist jedoch meine Strategie und soll keine Empfehlung oder Anlageberatung sein (Disclaimer beim Impressum). Investiert immer mit eigener Recherche und nur so viel Kapital wie ihr auch verkraften könntet zu verlieren und ihr deswegen keine Schlaflosen Nächte habt.

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Als ich vor einigen Jahren anfing, an meiner Finanziellen Bildung zu arbeiten, habe ich erst über 6 Monate damit verbracht, mir Wissen anzueignen und mir eine Strategie zusammenzustellen. Zu meiner momentanen Strategie kam ich jedoch erst kurz vor Ende dieses Prozesses. Sehr lange hatte ich kein Interesse an Dividendenaktien und konzentrierte meinen Research auf Thesaurierende ETF’s und Kursraketen. Nach einigen Büchern über die Dividenstrategie, welche ich nur las, um meine Finanzielle Bildung in diesem Bereich zu erweitern und den Entscheid, mich nicht auf Dividenden zu konzentrieren zu untermauern, kam ich auf den Geschmack von Dividenden. Ich habe entschieden, dass Dividendenaktien einen Teil meiner Strategie ausmachen sollen. Ich wollte aber nicht den Aktien mit sehr hoher Dividendenrendite nachjagen, es sollen auch andere Faktoren eine Rolle spielen, wie zum Beispiel die Dynamik mit welcher die Dividende erhöht wird und auch die Kontinuität der Erhöhungen der Dividende. Daraufhin habe ich begonnen zu investieren.

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Als meine erste, anfangs noch sehr kleine Dividende im zweistelligen Eurocent Bereich ankam, freute ich mich wie ein kleines Kind an Weihnachten. Dieses Gefühl hat auch heute nicht nachgelassen, die Beträge haben sich erwartungsgemäss erhöht, sowohl monatlich als auch Jährlich erhalte ich einen grösseren Obolus von den betreffenden Unternehmen. Allen Anfängern sei jedoch gesagt: Dividenden sind nicht mit Zinsen vergleichbar! Eine Dividende muss nicht zwingend bezahlt werden und auch Unternehmen, welche seit Dekaden die Dividenden stetig erhöht haben, können die Erhöhung einfach aussetzen, die Dividende senken oder, wie in der jüngsten Corona Kriese bewiesen auch ganz streichen. In meinem Depot hat zum Beispiel Royal Dutch Shell die Dividende im Jahr 2020 um über 60% gesenkt, eine Reduktion der Dividende von Shell gab es zuletzt im 2. Weltkrieg!

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Ein weiterer Negativer Punkt sind die Steuern welche auf Dividenden erhoben werden, in diversen Ländern gibt es Quellensteuern, welche man je nach Abkommen mit dem Land in dem man den Wohnsitz hat zurückerstatten kann. In Deutschland gibt es ausserdem einen Freibetrag, trotz allem Zahlen jedoch alle Aktionäre gewisse Steuern wie den Solidaritätsbeitrag auf deutsche Aktien etc. Ich habe meinen steuerlichen Wohnsitz in der Schweiz, bei mir werden alle Zinsen und Dividenden auf mein Einkommen draufgerechnet und darauf zahle ich dann steuern. Je nach dem wie hoch diese ausfallen, komme ich unter Umständen in eine höhere Steuerkategorie (Progression) was das Ganze nicht sehr rentabel machen könnte, obwohl die Steuern in der Schweiz Verhältnismässig gering sind im europäischen Vergleich. Kursgewinne sind andererseits Steuerfrei, sofern man nicht als professioneller Anleger eingestuft wird, was diverse Voraussetzungen hat und relativ selten passiert. Als Schweizer habe ich also steuerliche Vorteile bei Kursgewinnen und mögliche Nachteile bei Dividenden, logischerweise sollte ich mich also auf Thesaurierende ETF’s und Aktien ohne Dividende konzentrieren, mache ich aber Bewusst nicht. In Deutschland gibt es den Freibetrag von 801 Euro für Alleinstehende bzw. 1602 Euro für Verheiratete. Sowohl Kursgewinne (als auch damit verrechnete Kursverluste) und Dividenden zählen zu diesen Beträgen, somit wird der Freibetrag von Anlegern ohne Dividendenaktien erst beim Verkauf einer Aktie oder eines Thesaurierenden ETF’s verzehrt, alle Jahre in denen keine Kursgewinne realisiert werden, bleibt der Freibetrag «verschwendet». Es kann daher steuerlich Sinn machen, den Freibetrag so auszuschöpfen. Gleichzeitig kann es sein, dass man damit auch in Zugzwang kommt, Aktien zu verkaufen und erneut zu kaufen, nur um einen teil des Freibetrages auszuschöpfen, obwohl man damit natürlich auch die Ordergebühren zahlen muss, einmal für den Verkauf und nochmals für das zurückkaufen, was dann an der Rendite zehrt.

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Dividendeninvestoren können jedoch genauso ihre Aktien welche eine gute Performance hingelegt haben verkaufen um Gewinne zu realisieren oder um das Portfolio umzuschichten und damit den Freibetrag ausnutzen. Wie bei Warren Buffett ist auch meine bevorzugte halte Dauer von Aktien: Für immer. Es kann jedoch passieren, dass ein Unternehmen sich in eine Richtung entwickelt, welche nicht mit dem Ursprünglichen Investment Case übereinstimmt und die Aktie aus meinem Portfolio fliegen kann, dass ist jedoch bisher nicht passiert, ich habe lediglich einige Sparpläne angepasst.

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Viele Investoren, unter anderem diverse Youtuber und Blogger, träumen und propagieren von einer Rente aus Dividenden, nicht erst mit 60 sondern lieber mit 40 oder jünger. Die Strategien sind dementsprechend sehr unterschiedlich, einige sind jünger und risikofreudiger, andere sind älter und haben nicht mehr ganz soviel Zeit, etwaige Verluste bis zum Rentenalter aufzuholen, einige sind alleinstehend und können monatlich etwas mehr zur Seite legen, andere haben Familie und haben eine geringere Sparquote. Ich habe das Glück einen grösseren Betrag monatlich in Aktien investieren zu können und unsere Kids haben auch ein Depot, welches jedoch auf meinen Namen läuft. (Warum unsere Kinder kein eigenes Depot haben und welche Strategie ich bei der Auswahl der Werte gewählt habe werde ich in einem späteren Blogbeitrag erläutern.) Um sich eine Rente mit Dividenden zu erarbeiten, muss man erst mal wissen, wie viel Geld man monatlich benötigt und alle Kosten welche in einem Jahr anfallen aufsummieren. Wenn man das gemacht hat, sieht man wie viel «Nettodividende» man für eine Rente benötigt und kann anhand der durchschnittlichen Dividendenrendite das einzusetzende Kapital ausrechnen. (Schock! Nicht gerade wenig oder?) Der kleine Vorteil von Dividendeninvestoren ist hierbei natürlich, dass diese nach dem Ansparen in Thesaurierenden ETF’s nicht in ausschüttende umschichten müssen und Jahr für Jahr eine etwas höhere Dividende erhalten, was sicher ein enormer Motivations-Boost ist und bereits ein stetig steigender Cashflow. Ob das Ziel der Rente mit Dividenden für dich erreichbar ist oder nicht, das kannst nur du selbst wissen.

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Viele vergleichen Wachstumsaktien mit Achterbahnen, da die Kursgewinne genau so schnell verschwinden können wie sie erschienen sind. Dasselbe kann auch bei Dividendenaktien passieren, hier kommt noch hinzu, dass die Dividende gestrichen werden könnte, wenn das Unternehmen in Bedrängnis kommt. Ich versuche meine Auswahl so zu treffen, dass ich Value Werte kaufe, welche auch ein gutes und beständiges Geschäftsmodell haben wie Coca-Cola, Procter & Gamble oder Johnson & Johnson. Die Produkte finden sich in fast jedem Haushalt und sind kaum noch wegzudenken und geben eine gewisse Sicherheit. Wie jedoch schon André Kostolany schon gesagt hat: «An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.»

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Mein Resumé: Wie beim «Chäs-Fondue», die richtige Mischung machts aus. Ich investiere in Wachstumswerte und in Dividendendickschiffe, lasse mir jedoch auch nicht ein kleines risikoreicheres Investment entgehen. Meine Dividendenwerte erfreuen mich Woche für Woche und Monat für Monat mit stetig wachsenden Beträgen, jedoch haben Werte wie Tesla, Amazon, Microsoft und Apple zeitgleich eine viel grössere Rendite eingebracht als meine Dividendenflaggschiffe. Welche Aktien bevorzugst du? Mit oder ohne Dividende? Schreib es mir in den Kommentarbereich.

 
 
 
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Stand am

21.01.2024

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