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Bitcoin Adressen

Was sind Bitcoin-Adressen?

Bitcoin-Adressen sind keine festen „Anschriften“, wie du vielleicht denkst. Vielmehr sind sie eine Art Bauanleitung für deine Wallet (Geldbörse). Sie sagen deiner Wallet, wie du Bitcoins empfangen möchtest. Wenn wir über unterschiedliche Adressformate sprechen, meinen wir nicht nur verschiedene Bauanleitungen, sondern auch das, was daraus entsteht – das sogenannte Bitcoin-Script. Das Bitcoin-Script ist wie ein kleines Computerprogramm. Es legt fest, unter welchen Bedingungen jemand eine bestimmte Menge Bitcoins ausgeben darf.

 

Bitcoin Adressformate

Die Bedeutung von Wallets im Bitcoin-Netzwerk

Bevor wir uns tiefer mit den Adressen beschäftigen, sollten wir einige Begriffe klären. Eine Wallet ist nicht einfach nur ein Geldbeutel, sondern vielmehr dein Zugang zum Bitcoin-Netzwerk. Deine Wallet ermöglicht es dir, Bitcoins zu senden und zu empfangen. Sie ist also so etwas wie dein persönlicher Schalter für Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk. Jetzt, wo du das weisst, können wir uns genauer ansehen, wie verschiedene Adressformate und Wallet-Standards funktionieren.


Bitcoin Wallet Brieftasche

 

Bitcoin-Adressformate im Überblick

Bitcoin Adressen sind im Grunde genommen so etwas wie Baupläne, wie deine Bitcoins empfangen werden sollen. Diese Adressen sind nicht nur Buchstaben und Zahlen, sondern sie enthalten auch wichtige Informationen darüber, wie Transaktionen durchgeführt werden dürfen.

 

Bitcoin Adresse

Legacy Adressen und der Pay-to-Public-Key-Hash (P2PKH) Script-Standard

Das ist sozusagen die Urform der Bitcoin-Adressen. Früher hat man Bitcoins direkt an öffentliche Schlüssel gesendet. Das war zwar naheliegend, aber nicht besonders praktisch. Dann kam Legacy mit dem Pay-to-Public-Key-Hash (P2PKH) Script-Standard. Das war wie ein Upgrade, das nicht nur die Bitcoin-Adressen verbesserte, sondern auch die Nutzererfahrung. Es machte die Adressen kürzer, vermeidet verwirrende Zeichen und fügte eine Überprüfung hinzu, um Tippfehler zu erkennen.

 

Wrapped-Segwit Adressen und der Pay-to-Script-Hash (P2SH) Script-Standard

Jetzt betreten wir die Welt von Wrapped-Segwit. Hier haben wir so etwas wie eine Verpackung (wrap) von altem und neuem. Mit dem Segwit-Update gab es einen neuen Standard namens Pay-to-Witness-Public-Key-Hash (P2WPKH). Aber nicht alle Wallets konnten das sofort unterstützen. Also hat man P2WPKH in einen alten Standard, den Pay-to-Script-Hash (P2SH), gepackt. Das war eine Art Kompromiss zwischen neuer Technologie und Kompatibilität mit älteren Wallets.

 

Native-Segwit Adressen und der Pay-to-Witness-Public-Key-Hash (P2WPKH) Script-Standard

Jetzt kommen wir zu Native-Segwit. Das war ein grösseres Upgrade mit dem Segwit-Update. Hier spart man nicht nur Platz, sondern auch Gebühren. Die Adressen starten mit "bc1q" und sind effizienter. Es ist wie ein schlankeres und moderneres Wallet-Format, das dir mehr Vorteile bringt.

 

Taproot Adressen und der Pay-to-Taproot (P2TR) Script-Standard

Zum Schluss schauen wir auf Taproot. Das ist das neueste Update mit einem eleganten neuen Signatur-Algorithmus. Es bringt einige technische Verbesserungen, aber für dich als Nutzer bedeuten Taproot-Adressen mehr Privatsphäre, bessere Performance und vorhersehbare Gebühren. Auch wenn sie noch nicht weit verbreitet sind, könnten sie in der Zukunft wichtig werden, vor allem wenn du Bitcoin fürs Sparen nutzt.

 

Bitcoin Adresstypen

Adressformat-Vergleich und Empfehlungen

Jetzt schauen wir uns an, wie die verschiedenen Adressformate miteinander verglichen werden können und welche Empfehlungen es für unterschiedliche Nutzergruppen gibt.

 

Grössenvergleich der Inputs und Outputs

Lass uns zuerst einen Blick darauf werfen, wie sich die Grössen der Inputs und Outputs bei den verschiedenen Adressformaten vergleichen lassen. Das ist wichtig, weil es Auswirkungen auf die Transaktionsgebühren hat. Je kleiner die Grösse, desto weniger Gebühren zahlst du. Wirf einen Blick auf die Tabelle, das wird dir alles klarer machen.

 

Empfehlungen für verschiedene Nutzergruppen

Wir schauen uns das speziell für Einsteiger und Casual Nutzer, Fortgeschrittene Nutzer und einen kleinen Ausblick in die Zukunft an.

 

Einsteiger und Casual Nutzer

Wenn du gerade erst anfängst und das alles noch neu für dich ist, mach dir keine Sorgen. Für dich sind Native-Segwit-Adressen eine gute Wahl. Die sind modern, sparen Gebühren und werden von vielen Wallets unterstützt. Das macht alles einfacher.

 

Fortgeschrittene Nutzer

Wenn du schon etwas erfahrener bist und vielleicht etwas mehr Kontrolle haben möchtest, schau dir Taproot an. Das ist wie der VIP-Standard. Mehr Privatsphäre, vorhersehbare Gebühren und bessere Leistung. Aber beachte, dass noch nicht alle Wallets das unterstützen. Also, prüfe vorher, ob deine Wallet Taproot kann.

 

Zukunftsausblick: Taproot als Standard?

Zum Schluss werfen wir einen Blick in die Zukunft. Taproot hat Potenzial, Standard zu werden. Wenn das passiert, könnte es für alle Sinn machen, darauf umzusteigen. Aber das wird noch dauern. Im Moment ist Native-Segwit die beste Wahl für die meisten.


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